Wenn es um skurrile Beautytrends geht, bin ich sofort Feuer und Flamme (wie passend dieser Ausdruck im Kontext ist, wird sich noch zeigen …). Nicht weil ich das alles gerne ausprobieren möchte, sondern weil ich es spannend finde, was man sich rund um den Globus einfallen lässt, um schöner zu werden. Dabei gilt nicht immer „Wer schön sein will muss leiden“ – doch einige der hier vorgestellten Behandlungen haben es ganz schön in sich.

Skurriler Trend Nr. 1: Die Parfumpille

Wir beginnen ganz harmlos: Gerade in der Entwicklung befindet sich das erste Parfum zum Schlucken. Dabei handelt es sich um eine Kapsel, die Duftmoleküle enthält. Diese werden durch Temperatur, Spannung, Bewegung und sexuelle Erregung aktiviert und beim Schwitzen über die Haut ausgeschieden. Die Hersteller versprechen ein einzigartiges Dufterlebnis. Du bist, was Du isst!

Skurriler Trend Nr. 2: Das Placenta Shampoo

Klingt eklig? Die Stars schwören jedoch darauf. Shampoos und Spülungen, die Bestandteile tierischer Plazenta enthalten, sollen die Haare kräftig und glänzend machen und über Tage hinweg einen angenehmen Duft hinterlassen. Mittlerweile kann man das sagenumwobene Wundermittel für eine prachtvolle Mähne auch hierzulande über gut sortierte Online-Shops erwerben.

Weniger abschreckende Pflegetipps für die natürliche Haarpflege finden Sie hier.

Skurriler Trend Nr. 3: Der Face Slimming Belt

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie die Damen in Korea zu ihren schlanken Gesichtern kommen? Nein? Ich auch nicht. Der Face Slimming Belt gibt somit die Antwort auf eine Frage, die ich mir nie gestellt habe. Die Hersteller dieses fanzinierenden Gadgets versprechen, dass ihre Erfindung das Gesicht erschlanken und ein Doppelkinn verschwinden lässt. Dafür müssen die spezielle Maske und der Face Slimming Belt lediglich für 1 Stunde im Gesicht verbleiben. Zur Optik der Konstruktion lässt sich allerdings nur eines sagen: Hannibal Lecter wäre eifersüchtig auf diese Gerätschaft.

Skurriler Trend Nr. 4: Face Slapping

Wem die bisher vorgestellten Anwendung noch nicht extrem genug waren, sollte Face Slapping ausprobieren. Bei dieser angeblich Jahrtausende alten Technik aus Thailand erhält man von einer speziell ausgebildeten Masseuse eine Reihe von Ohrfeigen. Weltweit gibt es nur 10 anerkannte Fachkräfte für das Face Sleeping, die berühmteste ist Tata, die in San Francisco einen Schönheitssalon betreibt. Die schläge sollen die Gesichtshaut auf natürliche Art und Weise und ganz ohne Einsatz von Chemikalin beleben und straffen. Der Preis für eine Behandlung: Stolze 350 $.

Skurriler Trend Nr. 5: Huo Liao

Jetzt wird es heiß! Denn diese gängige Praxis in chinesischen Kosmetikstudios ist nichts für schwache Nerven. Beim Huo Liao (dt. „Feuerbehandlung“) wird dem Patienten ein Tuch auf die betreffende Körperstelle aufgelegt, das mit einem geheimen Elixier und Alkohol getränkt ist. Dann wird das Tuch angezündet, nur um das Feuer kurz darauf mit einem weiteren Tuch zu ersticken. Die Behandlung soll der Haut ein frisches, faltenfreies Aussehen verleihen und eignet sich praktisch jeden Körperteil. Westliche Experten sind diesem brandheißen Beauty-Trend gegenüber skeptisch, die Chinesinnen schören jedoch darauf und brennen schon auf die nächste Behandlung.

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