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Hausmittel gegen Pickel und Pusteln

Hausmittel gegen Pickel und Pusteln

Welche Hausmittel helfen gegen Pickel?

Pickel und Akne sind für viele Menschen ein lästiges Hautproblem, das nicht nur das äußere Erscheinungsbild beeinträchtigt, sondern auch das Selbstbewusstsein stark beeinflussen kann. Während es zahlreiche chemisch-synthetische Produkte zur Behandlung von Akne gibt, setzen immer mehr Betroffene auf natürliche Hausmittel. Diese bieten oft den Vorteil, dass sie weniger Nebenwirkungen haben und auf sanfte Weise gegen die Hautunreinheiten vorgehen. Im Folgenden erfahren Sie, welche pflanzlichen und natürlichen Mittel gegen Pickel helfen können und wie sie im Vergleich zu herkömmlichen Medikamenten abschneiden.

Vorteile pflanzlicher Akne-Mittel gegenüber chemischen Behandlungen

Viele verschreibungspflichtige oder frei verkäufliche Akne-Produkte basieren auf chemischen Wirkstoffen, die zwar effektiv sind, jedoch auch mit teils unangenehmen Nebenwirkungen einhergehen können. Dazu zählen Rötungen, trockene und schuppige Haut, Juckreiz oder Irritationen. Zudem besteht bei einigen Antibiotika die Gefahr, dass sich resistente Bakterien bilden, was die Wirksamkeit im Laufe der Zeit einschränkt.

Pflanzliche Hausmittel hingegen wirken meist auf natürliche Weise antibakteriell, entzündungshemmend und regulierend. Sie unterstützen die Haut sanft bei der Heilung und tragen dazu bei, das Hautbild langfristig zu verbessern – ohne die typischen Nebenwirkungen chemischer Produkte. Zudem sind viele dieser Mittel leicht verfügbar und einfach anzuwenden, was sie besonders attraktiv macht.

Übersicht: Chemische Akne-Behandlungen und ihre Nebenwirkungen

Behandlung Wirkstoff Hauptwirkung Mögliche Nebenwirkungen
Topische Antibiotika (frei erhältlich) Benzoylperoxid, Triclosan Bekämpfung der Akne-verursachenden Bakterien Rötungen, Hautschuppen, Juckreiz, Irritationen
Verschriebene topische Antibiotika z.B. Clindamycin Reduktion der Bakterien auf der Haut Weniger Nebenwirkungen als bei oralen Antibiotika, aber Resistenzgefahr
Orale Antibiotika Tetracycline, Doxycyclin Bekämpfung systemischer bakterieller Infektionen Resistenzen, Magen-Darm-Beschwerden, Sonnenempfindlichkeit
Hormonbehandlungen (z.B. Antibabypillen) Synthetische Hormone Ausgleich hormoneller Schwankungen Bluthochdruck, Thrombosegefahr, Schlaganfallrisiko
Retinoide (oral oder topisch) Isotretinoin, Tretinoin Förderung der Hauterneuerung Trockenheit, Reizungen, Leberbelastung, Geburtsschäden

Topische Antibiotika und ihre Alternativen

Benzoylperoxid und Triclosan sind die bekanntesten Wirkstoffe in frei verkäuflichen Cremes und Reinigungsmitteln gegen Pickel. Sie wirken, indem sie die Propionibacterium acnes Bakterien abtöten, die für Entzündungen und Infektionen verantwortlich sind. Allerdings können diese Substanzen die Haut stark reizen, austrocknen und zu Rötungen führen.

Ärzte verschreiben zudem stärkere topische Antibiotika, die meist weniger Nebenwirkungen haben als orale Antibiotika, aber auch hier besteht die Gefahr, dass die Bakterien mit der Zeit resistent werden. Deshalb suchen viele Betroffene nach pflanzlichen Alternativen mit antibakterieller Wirkung, die sanfter zur Haut sind und dieses Resistenzproblem nicht mit sich bringen.

Effektive natürliche antibakterielle Hausmittel

  • Teebaumöl: Bekannt für seine starke antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung. Es kann Pickel reduzieren und die Heilung beschleunigen. Allerdings sollte es nur verdünnt angewendet werden, um Hautreizungen zu vermeiden.
  • Aktiver Manuka Honig: Hat antibakterielle Eigenschaften und fördert die Wundheilung. Manuka Honig kann direkt auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden.
  • Kurkuma: Enthält Curcumin, das entzündungshemmend wirkt und die Haut beruhigt. Kurkuma kann als Maske oder in Kombination mit Honig verwendet werden.

Hormonbehandlungen: Risiken und natürliche Alternativen

Da hormonelle Schwankungen maßgeblich zur Entstehung von Akne beitragen, werden häufig hormonelle Therapien wie Antibabypillen eingesetzt. Diese enthalten synthetische Hormone, die den Hormonhaushalt regulieren sollen. Allerdings können sie erhebliche Nebenwirkungen haben, darunter Bluthochdruck, ein erhöhtes Risiko für Thrombosen und Schlaganfälle.

Natürliche Kräuter und Pflanzenstoffe können ebenfalls helfen, das hormonelle Gleichgewicht zu unterstützen, ohne die Risiken synthetischer Hormone mit sich zu bringen. Es ist ratsam, sich von erfahrenen Kräuterfrauen, naturheilkundlichen Ärzten oder seriösen Herstellern beraten zu lassen, um die passende Auswahl zu treffen. Dabei sollte das Geschlecht und der individuelle Gesundheitszustand berücksichtigt werden.

Wichtig zu wissen ist auch, dass neben Sexualhormonen andere Hormone wie Insulin und der insulinähnliche Wachstumsfaktor (IGF-1) Akne beeinflussen können. Eine Ernährung mit einem hohen Anteil an Milchprodukten und einfachen Kohlenhydraten kann die Produktion dieser Hormone steigern und somit Akne verschlimmern.

Retinoide: Wirkung, Risiken und natürliche Alternativen

Retinoide sind synthetische Derivate von Vitamin A, die seit langem in der Aknebehandlung eingesetzt werden. Ein Mangel an Vitamin A wird mit Akne in Verbindung gebracht. Dennoch ist es nicht zwingend notwendig, synthetische Retinoide einzunehmen, wenn durch eine ausgewogene Ernährung oder natürliche Multivitaminpräparate ausreichend Vitamin A aufgenommen wird.

Oral eingenommen können Retinoide schwerwiegende Nebenwirkungen wie Leberbelastungen, Depressionen und vor allem schwere Geburtsschäden verursachen. Auch bei der topischen Anwendung kommt es häufig zu trockener Haut, Juckreiz und Irritationen.

Natürliche Pflanzenextrakte besitzen eine ähnliche antioxidative Wirkung wie Retinoide, ohne die genannten Risiken. Wer seine Haut natürlich unterstützen möchte, sollte daher auf eine vitaminreiche Ernährung mit viel Gemüse setzen, um eine ausreichende Zufuhr von Vitamin A sicherzustellen.

Schwefel als bewährtes Hausmittel bei Akne

Schwefel wird seit Jahrtausenden weltweit zur Behandlung von Hautunreinheiten eingesetzt. Er hilft, den pH-Wert der Haut zu regulieren und wirkt antibakteriell sowie entzündungshemmend. Schwefelhaltige Cremes oder Masken können gezielt auf Pickelstellen aufgetragen werden und unterstützen die Haut bei der Heilung.

Das Besondere an Schwefel ist seine Sicherheit und Verträglichkeit – er verursacht kaum Nebenwirkungen und ist daher eine ausgezeichnete natürliche Alternative zu chemischen Akneprodukten.

Weitere natürliche Hausmittel gegen Pickel

  • Aloe Vera: Beruhigt gereizte Haut, wirkt entzündungshemmend und fördert die Regeneration.
  • Grüner Tee: Enthält Antioxidantien, die Entzündungen reduzieren. Grüner Tee kann sowohl getrunken als auch als Extrakt auf die Haut aufgetragen werden.
  • Honig: Antibakteriell und feuchtigkeitsspendend, ideal für die Wundheilung.
  • Zink: Ein wichtiges Spurenelement, das bei innerer Einnahme und äußerer Anwendung das Hautbild verbessern kann.

Tipps zur Anwendung von Hausmitteln

  • Testen Sie neue Mittel zunächst an einer kleinen Hautstelle, um Allergien oder Reizungen auszuschließen.
  • Verwenden Sie natürliche Produkte regelmäßig und geduldig, da die Wirkung oft langsamer eintritt als bei chemischen Medikamenten.
  • Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Flüssigkeitszufuhr und ausreichend Schlaf – diese Faktoren unterstützen die Hautgesundheit nachhaltig.
  • Vermeiden Sie das Ausdrücken von Pickeln, um Entzündungen und Narbenbildung zu verhindern.
  • Reinigen Sie Ihr Gesicht sanft, aber gründlich, um überschüssiges Fett und Schmutz zu entfernen.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Hausmitteln gegen Pickel

Wie lange dauert es, bis Hausmittel gegen Pickel wirken?
Die Wirkung natürlicher Mittel zeigt sich meist nach mehreren Wochen regelmäßiger Anwendung. Geduld ist entscheidend, da die Haut Zeit zur Regeneration benötigt.
Kann ich Hausmittel mit chemischen Akne-Produkten kombinieren?
Grundsätzlich ist Vorsicht geboten, da sich Wirkstoffe gegenseitig verstärken oder reizen können. Es ist ratsam, die Kombination mit einem Hautarzt oder Apotheker zu besprechen.
Sind Hausmittel auch für empfindliche Haut geeignet?
Viele natürliche Mittel sind sanfter als chemische Produkte, dennoch sollte man immer einen Patch-Test durchführen, um Unverträglichkeiten auszuschließen.
Kann ich bei schwerer Akne nur auf Hausmittel setzen?
Bei schweren Formen von Akne ist es wichtig, ärztlichen Rat einzuholen. Hausmittel können unterstützend wirken, ersetzen aber nicht immer eine medizinische Behandlung.
Welche Ernährung unterstützt die Akne-Behandlung am besten?
Eine ausgewogene Ernährung mit wenig Milchprodukten und einfachen Kohlenhydraten sowie viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten kann die Hautgesundheit fördern und Akne reduzieren.
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Was ist eine Schuppenflechte und wie entsteht sie?

Was ist eine Schuppenflechte und wie entsteht sie?

Bei einer Schuppenflechte (Psoriasis) handelt es sich um eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Haut, die auch die Nägel und Gelenke befallen kann. Es scheint sich dabei um eine Erbkrankheit zu handeln, da Studien ergaben dass dreißig bis vierzig Prozent der Patienten auch im Verwandtenkreis Fälle der Erkrankung haben.

Es gibt jedoch auch viele Fälle, in denen niemand aus der Verwandtschaft an ähnlichen Symptomen leidet, weshalb die Erbsubstanz nicht die einzige Ursache sein kann. Gibt es die erblichen Voraussetzungen für die Schuppenflechte, dann müssen weitere Faktoren hinzukommen, die die Hauterkrankung zum Ausbruch bringt. Dazu gehören zum Beispiel Infektionen, Verletzungen, Tätowierungen, Sonnenbrand, häufige mechanische Hautreizung, Stoffwechselstörungen, Hormonschwankungen, seelischer Stress, Alkoholkonsum, Rauchen, Übergewicht, klimatische Einflüsse oder auch bestimmte Medikamente. So kann also eine Vielzahl an Faktoren eintreten, die den Ausbruch der Schuppenflechte begünstigen.

Woran erkennt man eine Schuppenflechte?

Bei Patienten mit Schuppenflechte erneuert sich die Haut alle drei bis vier Tage. Eine Schuppenflechte äußert sich durch eine gerötete und entzündete Haut mit einer silber-weißen Schuppung. Es kommt bei der Schuppenflechte zu einem unkontrollierten Wachstum der Haut, die Zellen der obersten Hautschicht wandern dabei sieben mal schneller an die Hautoberfläche als bei gesunden Menschen. Bei Patienten mit dieser Krankheit erneuert sich die Haut etwa alle drei bis vier Tage, während dieser Prozess bei gesunden Menschen 28 Tage in Anspruch nimmt.

Infolge dieses Wachstums bilden sich silbrig glänzende Schuppen auf scharf begrenzten Hautpartien, vor allem an den Ellenbogen, am Schienenbein und der Kopfhaut. Auch das Gesäß, die Brust, der Rücken und das Gesicht im Bereich der Augenbrauen, die Achselhöhlen, der Bauchnabel und die Geschlechtsorgane können betroffen sein. Die betroffenen Stellen können jucken und infolge des Kratzens auch brennen. In den meisten Fällen können die Schuppen mit den Fingernägeln oder Ähnlichem abgehoben werden. Neben dieser Form gibt es noch einige Sonderformen der Schuppenflechte, die sich etwas anders verhalten.

Was kann man gegen die Schuppenflechte tun?

Da die Ursache nicht eindeutig geklärt ist, ist bisher keine Behandlungsform bekannt, die diese Erkrankung der Haut von Grund auf heilen kann. Die Behandlung beläuft sich auf die Linderung der Symptome. Dafür können Cremes, Lotions oder Salben verwendet werden, die die Haut befeuchten und so die Schuppung vermindern können und zudem die Zellbildung verlangsamen sollen. Neue “Schübe”, wie sie Patienten oftmals erleben, sollen durch die Therapie verhindert werden.

Bei schweren Verläufen werden auch Medikamente eingesetzt, wie zum Beispiel Vitamin-A-Abkömmlinge, die das Zellwachstum normalisieren sollen oder sogenannte Biologicals, genetisch hergestellte Wirkstoffe, die den körpereigenen Substanzen ähneln. Die Biologicals werden intravenös verabreicht oder unter die Haut gespritzt, dabei sollen sie bestimmte Botenstoffe beeinflussen, die die Entstehung der Hautveränderungen herbeiführen.

Andere Therapieformen wie die Bestrahlung mit UV-Licht, Photo-Solebehandlungen oder Lasertherapien werden in einigen Fällen ebenfalls angewandt. Immer populärer werden auch alternativmedizinische Ansätze wie durch die Homöopathie.

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Welche Formen von Ekzemen gibt es?

Welche Formen von Ekzemen gibt es?

Das Wort selbst stammt aus dem Griechischen und bedeutet “Aufgegangenes”. Unter Ekzemen versteht man heute nicht-infektiöse Hautreaktionen, die sich meist in Rötungen, Pustelbildung, Schorfen und juckenden Ausschlägen äußern. Der griechische Name leitet sich aus der Bläschen- und Pustelbildung ab, die teilweise bei Ekzemen auftritt.

Stadien und Form eines Ekzems

Ein Ekzem durchläuft in seiner Entwicklung verschiedene Stadien in der Smyptomatik.Man differenziert zum einen das chronische Stadium und zum anderen das akute Stadium.

Das akute Stadium zeichnet sich durch Hautrötungen und ggf. Pustelbildung aus. Diese Pusteln sind selten größer als Stecknadelköpfe und mit Flüssigkeit gefüllt. Normalerweise verheilt dies nach einigen Tagen. Die vorhandenen Bläschen oder Pusteln platzen nach kurzer Zeit und nässen. Dann veröden oder trocknen sie aus, es bildet sich eine Kruste. Diese fällt nach einigen Tagen ab und die Haut darunter hat sich erneuert. Diesen Prozess kann man mit bestimmten Toniken und Salben unterstützen.

Das chronische Stadium ist dadurch erkennbar, dass ein akutes Ekzem nicht zum Abheilen kommt. Durch dauernde oder wiederkehrende (Haut-) Irritation wird der Heilungsprozess gestört, sodass sowohl Hautrötungen, Schuppen, Bläschen und Pusteln simultan auftreten und zeitgleich verschiedene Stadien der Heilung und Irritation aufeinander treffen.

Zusätzlich zu diesen Symptomen können Knötchen und irritationsbedingte Kratzspuren entstehen. Dadurch schwillt die Haut an. Das Hautbild wird im Ganzen gröber.

Häufige Komplikationen sind Superinfektionen durch Bakterien oder Viren. Da da die hauteigene Schutzbarriere gestört ist, können Viren und Bakterien in den Körper eindringen und dort eben Infektionen verursachen.

Verschiedene Formen

Neben den verschiedenen Stadien der Ekzeme gibt es auch verschiedene Formen. Diese sind das atopische Ekzem, das allergische Kontaktekzem und das toxische Ekzem. Das atopische Ekzem ist eine Erkrankung, die sich nicht lokal beschränkt. Dies bedeutet, es kann am gesamten Körper ausbrechen. Der bekanntere Name des atopischen Ekzems ist Neurodermitis. Erkennbar ist Neurodermitis an einem Juckreiz, geröteter Haut, teilweise nässenden Wunden und Schuppenbildung. Wahrscheinlich wird sie hervorgerufen durch eine nervliche Disbalance und Stress.

Ein weiteres Kriterium des atopischen Ekzems ist die Nicht-Ansteckbarkeit. Atopische Ekzeme gelten als nicht heilbar, aber behandelbar. Insgesamt verläuft die Erkrankung individuell unterschiedlich und kann zu verschiedenen Lebenszeitpunkten und unterschiedlichem Alter ausbrechen. Auch der Schweregrad ist unterschiedlich.

Das allergische Kontaktekzem tritt bei Berührung mit allergenen Stoffen und Substanzen am Ort der Berührung auf. Dies ist als eine verspätete spezifische Antwort des Immunsystems zu sehen auf ein Kontaktallergen. Diese Art Ekzem ist eigentlich nicht weiter schlimm, wird es aber, wenn man diese Immunantwort ignoriert. Dementsprechend sollte man die normalen Behandlungswege bei Hautirritationen dieser Art auch hier anwenden und auf jeden Fall die Ursache durch ärztliche Tests herausfinden, damit eine Wiederholung unwahrscheinlich ist.

Achtet man darauf, das Kontaktallergen zu vermeiden, tritt auch keine Veränderung der Haut mehr auf. Tut man dies jedoch nicht und hat ggf. häufig Kontakt, können die Reaktionen der Haut sogar schlimmer werden.

Das toxische Ekzem

Als dritte Hauptgruppe fehlt noch das toxische Ekzem. Das toxische Ekzem entsteht bei Kontakt mit Toxinen, also Giften. Durch diesen Kontakt wird die Haut direkt geschädigt und es kommt zu akuten oder sogar chronische ekzematösen Veränderungen der Haut. Akut bedeutet in dem Fall ein einmaliger Kontakt mir sofortiger Schädigung und chronisch, sollten die Kontakte regelmäßig oder in schneller Folge passieren.

Wie bei allen Hautirritationen ekzematöser Art kann man mit Salben behandeln, die rückfettend wirken. Auf jeden Fall sollte das Toxin schnellstmöglich von der Haut entfernt werden.
Behandlung

Je nachdem, welche der genannten Symptome man erkennt und welchen Auslöser (Stress, Kontaktallergen oder Toxin) man identifiziert, kann man also klassifizieren, welches Stadium und welche Art vorliegt und entsprechend Beratung durch Ärzte und Apotheker aufsuchen.

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Entstehung von Hautpilz oder Fußpilz

Entstehung von Hautpilz oder Fußpilz

Was ist Hautpilz und wie erkennt man ihn?

Hautpilz wird auch als Dermatomykose oder als Tinea bezeichnet. Bei Hautpilz liegt eine Infektion der Haut vor, die eine Erkrankung der Haut verursacht. Welche Symptome an welcher Körperstelle auftreten, hängt vom jeweiligen Erreger ab. Dermatophyten nennt man die Pilze, die die Infektion hervorrufen. Die häufigsten Auslöser in Deutschland sind die Trichophyten, Mikrosporen oder Epidermophyten. Behandelt wird Hautpilz meist mit sogenannten Antimykotika.

Dabei sind die Trichophyten die Erreger, die im mitteleuropäischen Raum bei etwa siebzig Prozent der Fälle als Ursache für die Hautpilzerkrankung gelten. Der oberflächliche Hautpilz (Tinea superficialis) kann theoretisch überall am Körper auftreten. Die sogenannte Tinea profunda stattdessen bezeichnet Pilze, die die tieferliegenden Hautpartien betreffen. Hierbei handelt es sich vor allem um Pilze im behaarten Hautbereich wie auf der Brust, auf dem Kopf oder am Kinn unter dem Bart. Typische Symptome für Hautpilz sind Abzesse, Juckreiz, Hautrötungen oder Ringflechten.

Wie entsteht Hautpilz?

Die Ursachen für Hautpilz sind bestimmte Erreger. Mit diesen muss man in Kontakt kommen, um sich zu infizieren. Dabei treten die Erreger über die Haut in den Körper an und verursachen die Erkrankung entweder gleich an dieser Stelle oder breiten sich am Eintrittsbereich etwas aus. Besonders an den Füßen infiziert man sich schnell mit einem Hautpilz.

Die häufigste Form von Pilzerkrankungen auf der Haut tritt an den Füßen auf, da diese am häufigsten mit solchen Erregern in Kontakt kommen. Pilze lieben feucht-warmes Klima, wie es zum Beispiel im Schwimm- oder Freibad herrscht. Die Pilze sammeln sich dann auf den Fußböden oder auf Gegenständen wie Fußbänken etc.

Ein anderer Übertragungsweg kann durch Tiere entstehen. Durch das Streicheln und Reinigen von mit Pilz befallenen Tieren können die Erreger auf die eigene Haut übergehen. In den meisten Fällen bemerkt man am Tier keine Veränderung und die Pilzerkrankung ist nicht sichtbar. Das liegt daran, dass die Pilze oft sehr lange in der Hornschicht der Tiere überleben können. Besonders anfällig für Pilze sind Menschen, die ein geschwächtes Immunsystem haben. Dies kann durch Krankheiten oder andere Faktoren der Fall sein.

Hautpilz: Symptome

Die Hautpilz-Symptome hängen davon ab, welcher Erreger die Infektion verursacht, welche Körperstelle betroffen ist und wie ausgedehnt die Infektion ist. Zu den häufigsten Erregern zählen Fadenpilze (Dermatophyten). Sie können Haut, Haare und Nägel befallen. Weitere häufige Erreger sind Hefe- und Schimmelpilze. Sie können neben der Haut auch Schleimhäute und innere Organe befallen. Im Folgenden erfahren Sie typische Symptome wichtiger Arten von Hautpilz:
Symptome bei Fußpilz (Tinea pedis)

Fußpilz gehört zu den häufigsten Infektionskrankheiten und wird durch Fadenpilze ausgelöst. Die Pilze siedeln sich vor allem in den Zehenzwischenräumen an: Die befallene Haut sieht grauweiß und verquollen aus und zeigt kleine Fisssuren. Über diese winzigen Hautverletzungen können leicht Bakterien eindringen und eine zusätzliche Infektion (Superinfektion) verursachen.

Auch die Fußsohlen können von Fußpilz betroffen sein. Anzeichen dafür ist eine trockene, weiße Schuppung der Haut. Manchmal entwickelt sich auch eine stärker entzündliche Infektion mit Bläschen und Juckreiz. Die Symptome können sich außerdem auf die seitlichen Fußränder ausdehnen. Der Fußrücken bleibt meist symptomlos.

Was kann ich gegen Hautpilz tun?

Eine Hauterkrankung durch Pilze verschwindet nicht von alleine, daher ist eine Behandlung unbedingt notwendig, da sich die Erreger sonst noch auf weitere Personen ausbreiten. Bei einem oberflächlichem Hautpilz reicht meist eine Behandlung mit einem Antimykotikum, das es als Creme oder in flüssiger Form in der Apotheke gibt. Mithilfe dieses Mittels ist die Erkrankung meist schon nach wenigen Tagen erfolgreich behandelt, die Symptome verschwinden schon nach ein paar Stunden. Anders ist es bei der Behandlung von Pilzen in den tieferen Hautschichten, hier ist die Behandlung langwieriger.

Symptome bei einem Handpilz (latein: Tinea manuum)
An den Händen lassen sich die ersten Symptome von Handpilz meist auf eine Infektion mit Fadenpilzen zurückführen. Ist zunächst nur eine Hand betroffen, kann die Pilzinfektion auf die andere Hand übergreifen. Patienten mit Tinea manuum leiden zugleich unter Fußpilz oder anderen ähnlichen Infektionsarten.

Mediziner unterscheiden zwei Formen von Handpilz:

Die „hyperkeratotisch-squamöse Form“
Typische Symptome dieser meist verbreiteten Infektionskrankheit sind schnell eintrocknende Hautbläschen, aus denen sich runde, schuppige Infektionsherde entwickeln. In der Regel ist der ganze Handteller entlang der Hautlinien „mehlstaubartig“ mit feinen Schuppen bedeckt. Später können sich dicke Schuppen bilden, die sich auf der ganzen Handfläche ausbreiten. Zusätzlich können zahlreiche feine, schmerzhafte Hautrisse entstehen. Auch die Haarfollikel auf dem Handrücken kann der Pilz befallen. Dann entwickeln sich runde, entzündliche Infektionsherde, die teilweise von Pusteln bedeckt sind.

Der „dyshidrosiforme Handpilz“ kommt eher seltener vor. Typisch Hautpilz-Symptome sind hier juckende Bläschen im Handteller, an den Handkanten und/oder an den Seitenpartien der Finger. Eine Sonderform von Tinea manuum ist das sogenannte One hand – two feet“ Syndrom. Der Mediziner kennt es auch als Tinea palmoplantaris. Die Hautpilz-Symptome zeigen sich dabei an einer Handfläche und beiden Fußsohlen. Betroffen sind oft Diabetiker, da sie besonders anfällig für solche Arten von Infektionen sind.

Auf jeden Fall, sollten Sie keine Eigenbehandlung durchführen, ohne mit einem Arzt darüber gesprochen zu haben!

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Neurodermitis – erkennen und behandeln

Neurodermitis – erkennen und behandeln

Neurodermitia – Symptome beobachten und deuten

Meist treten die ersten Symptome einer Neurodermitiserkrankung bereits kurz nach der Geburt bzw. im Kindesalter auf. Auf den anhaltenden Juckreiz reagieren unsere Jüngsten instinktiv mit wiederholtem Kratzen, wodurch die Hautbarriere zusätzlich verletzt wird. Auch Wundnässe und Krustenbildung, insbesondere an den Wangen und am behaarten Kopf (sog. Milchschorf), zählen zu den Symptomen. Bei Kleinkindern sind außerdem meist die Gelenkbeugen und das Gesäß von Ekzemen befallen.

Ab dem zweiten Lebensjahr sind bei Kindern und Erwachsenen die gleichen Hautareale betroffen. Dies sind vor allem die Gelenkbeugen, Gesicht, Hals, Nacken, Schultern und auch die Brust. Wer eine unbelastete Kindheit verbracht hat, ist allerdings nicht vor einem Ausbruch der leidigen Hautkrankheit im Erwachsenenalter geschützt. Denn ein atopisches Ekzem kann sich zu jedem Zeitpunkt im Leben bilden. Auslöser können zum Beispiel Stresssituationen oder Lebensmittelallergien sein.

Ein ausführliches Anamnesegespräch bringt Licht ins Dunkel

Es gibt keine spezielle Untersuchung, mit der Neurodermitis diagnostiziert werden kann. Die Anamnese und die Schilderungen der Betroffenen sind ausschlaggebend für eine persönlich zugeschnittene Behandlung. Eckpfeiler für die Diagnose „atopisches Ekzem“ oder „Neurodermitis“ sind starker Juckreiz, Ekzeme an den typischen Stellen (Gelenkbeugen, Hals, u.a.) und vor allem ein chronischer (länger als sechs Monate) und schubweiser Krankheitsverlauf. Des Weiteren ist für die Diagnose von Bedeutung, ob in der Familie bereits Neurodermitis oder andere atopische Erkrankungen bzw. Allergien vorliegen oder in letzter Zeit seelische Umstände das Gemüt in Mitleidenschaft gezogen haben.

Körperliche Untersuchung bei Neurodermitis

Neben der näheren Begutachtung der Ekzem-Beschaffenheit und der allgemeinen Trockenheit der Haut, gibt es folgende körperliche Anhaltspunkte:

  • Kratztest: Bei Neurodermitikern liegt häufig ein sogenannter negativer Dermographismus vor. Dabei reagiert die Haut auf die Reizung vom Kratzen nicht mit roten, sondern mit weißen Striemen.
  • Augenbrauen: Ein Ausfall der seitlichen Augenbrauen (Hertoghe-Zeichen) ist Indiz für eine Neurodermitiserkrankung.
  • Labortest: Mit Hilfe von Bluttests kann eine erhöhte Aktivität des Immunsystems, aus dem die entzündlichen Überreaktionen der Haut resultieren, festgestellt werden.

Weitere Indizien: Dazu kommen häufig ein unangenehmer Juckreiz beim Schwitzen, Blässe rund um den Mund sowie dunkle Augenringe. Durch die trockene Beschaffenheit der Haut treten Hautlinien, wie Mimikfältchen, stärker in den Vordergrund. Weiterhin kann eine angeborene doppelte untere Lidfalte ein Indiz für eine Neurodermitis Erkrankung sein.

Wie entsteht eine Neurodermitis?

Die Neurodermitis ist eine entzündliche Erkrankung der Haut. Dabei reagiert die Haut überempfindlich auf verschiedene Reize aus der Umwelt. Ähnlich wie Heuschnupfen oder Asthma tritt auch Neurodermitis gehäuft in Familien auf und kann vererbt werden. Sofern beide Eltern von der Erkrankung betroffen sind, gibt es eine 66 prozentige Chance, dass das Kind ebenfalls erkrankt. Ist nur ein Elternteil betroffen, beträgt die Wahrscheinlichkeit noch 35 Prozent.

Die Veranlagung zu dieser Hautkrankheit wird dadurch übertragen, jedoch heißt das nicht automatisch dass die Krankheit dann aus ausbricht. Dafür braucht es andere Faktoren, die die Entstehung von Neurodermitis begünstigen. Zunächst besteht durch die erblichen Anlagen eine Störung der Barrierefunktion der Haut. Liegt dazu ein Eiweißmangel vor, kommt es dazu dass die Haut nicht genug der schützenden Hornschicht aufbauen kann, die gesunde Menschen haben. Das hat eine extreme Trockenheit zur Folge. Dadurch kommt es leicht zu Entzündungen, Rötungen und zu Juckreiz. Durch Kratzen schreitet die Schädigung der Haut voran.

Kommen nun Substanzen aus der Umwelt wie Tierhaare, Pollen oder Hausstaub mit der Haut in Berührung, kann es geschehen dass die Haut gegen solche Substanzen Abwehrproteine produziert, es entsteht also eine allergische Reaktion. Es werden dann vom Körper Stoffe als “gefährlich” eingestuft, die es eigentlich nicht sind. Auch zu viel Hygiene, wie zum Beispiel häufiges Haare waschen, kann Neurodermitis hervorrufen.

Ein übertriebenes Hygieneverhalten kann die Entstehung einer Neurodermitis bzw. einer Allergie begünstigen. Zum Ausbruch der Hautkrankheit können außerdem bestimmte Stoffe(Synthetik, bestimmte Wollarten…), besondere Klimaverhältnisse wie extreme Wärme oder Kälte, Umweltgifte wie Benzinabgase, Ozon oder Tabakrauch und auch psychische Belastungen wie Stress beitragen.

Wie erkenne ich eine Neurodermitis?

Eine Neurodermitis zeigt sich vor allem durch die extrem trockene, gerötete und entzündete Haut. Auf der Haut können sich Knötchen, Pusteln und stellenweise Verdickungen bilden. Bei Kindern und Jugendlichen sind die Symptome auf häufigsten in den Innenseiten der Knie und Ellenbogen sowie im Nacken, an den Handgelenken und Händen. Häufig verschwinden die Symptome einer Neurodermitis aber im Erwachsenenalter oder treten nur noch selten auf.

Wie kann man eine Neurodermitis behandeln?

Am meisten werden mehrere Cremes eingesetzt, die zum Beispiel die Haut mit Feuchtigkeit versorgen, gegen den Juckreiz helfen und gegen die Entzündungen vorgehen sollen. Ansonsten empfiehlt sich eine Therapie gegen die jeweilige Allergie.
Konsequente Pflege stärkt die Hautbarriere. Schenken Sie Ihrer Haut eine Extraportion Aufmerksamkeit – und das am Besten jeden Tag. Eine medizinische Basispflege, ergänzt durch einen Notfall-Plan für akute Phasen, legen den Grundstein für einen normalen Alltag trotz Neurodermitis.

Zu Neurodermitis neigende Haut ist immer trocken und muss daher besonders intensiv gepflegt werden. Wichtig ist, dass durch die Pflegeprodukte viel Feuchtigkeit und möglichst wenige Reizstoffe in die Haut eindringen. Daher sind Cremes ohne Parabene, Farb- und Duftstoffe zu bevorzugen.

Kortison – nur zeitlich begrenzt anzuwenden

Bei einem akuten Ausbruch versprechen Kortisonpräparate eine schnelle Linderung der Symptome. Allerdings verursacht Kortison eine Verdünnung der Haut, weitet die Äderchen und schwächt die Hautbarriere. Und gerade diese Barrierefunktion ist so wichtig zum Schutz gegen erneute Neurodermitis-Schübe. Kortisonpräparate sind also nur in absoluten Notfällen anzuwenden. Eine dauerhafte Verbesserung der Hautstruktur und eine Vorbeugung gegen erneute Krankheitsschübe sind nicht zu erwarten.

Gibt es eine Möglichkeit, um akute Neurodermitisschübe zu lindern und gleichzeitig vorzubeugen?

Die gibt es! Dermalex® lindert effektiv Symptome wie Juckreiz, Hautrötungen und Schuppigkeit und das ganz ohne Kortison. Dermalex® verzichtet auf jegliche Parabene, Duft- und Farbstoffe und ist daher zur Langzeittherapie geeignet. Das Geheimnis von Dermalex® liegt im 3-dimensionalen Wirkprinzip, das die hauteigenen Reparaturmechanismen aktiviert, eine schützende Barriere auf der Haut bildet und fehlende Ceramide ersetzt.

  • Schutz: Bildung einer schützenden Barriere durch schonendes Aluminiumsilikat. Die Haut wird vor neuen Irritationen geschätzt und weiterer Feuchtigkeitsverlust verhindert.
  • Pflege: Zugabe eines hautähnlichen Ceramid-Komplex. Der Wiederaufbau geschädigter Haut wird unterstützt und der Haut aktiv Feuchtigkeit zugeführt.
  • Reparatur: Aktivierung hauteigener Reparaturmechanismen. Natürliche Erdalkali-Mineralsalze und schonendes Aluminiumsilikat regen die Reparatur geschädigter Haut aktiv an.

Fazit: Ist Neurodermitis diagnostiziert, gilt es herauszufinden, welche Reize einen Krankheitsschub auslösen. Bei der Suche nach den Auslösern ist der Betroffene selbst gefragt, seine Lebensgewohnheiten und die Schubphasen der Krankheit genau unter die Lupe zu nehmen. Allergie- und Lebensmittelunverträglichkeitstests können dabei helfen, Reizstoffe zu identifizieren. Aufbauend auf dem individuellen Krankheitsverlauf kann zusammen mit dem Dermatologen eine optimale Therapie inklusive medizinischer Basispflege zusammengestellt werden.

Posted by joern in Haut
Probleme mit Hautausschlag

Probleme mit Hautausschlag

Was ist Hautausschlag?

Ein plötzlich auftretender Hautausschlag wird auch als Exanthem bezeichnet. Die Formen zeigen sich dabei ganz unterschiedlich und auch die Ursachen können vielfältig sein. Es kann der ganze Körper betroffen sein, häufiger jedoch nur bestimmte Körperpartien wie die Arme oder das Gesicht.

Durch den Ort des Ausschlags kann man bereits schon Hinweise bekommen, was ihn eventuell ausgelöst hat. Manchmal “wandern” die Flecken auch weiter oder breiten sich langsam aus. Harmlose Reaktionen oder auch ernstere Krankheiten wie Röteln können hinter einem Hautausschlag stecken.

Ursachen für Hautausschlag

Ein Hautausschlag kann viele verschiedene Ursachen haben. Häufig sind Infektionen mit Bakterien, Viren oder Parasiten der Auslöser, aber auch einige Kinderkrankheiten wie Windpocken und Masern oder Allergien können Ausschläge hervorrufen. Geschlechtskrankheiten wie Syphilis oder auch innere, systemische Krankheiten lösen ebenfalls Exantheme aus.

Weitere typische Auslöser sind:
Masern, Röteln, Ringelröteln, Nesselsucht, Akne, Herpes simplex, Scharlach, Typhus, Schuppenflechte, Neurodermitis, Dreitagefieber, Lupus, Kopfgneis, Fleckfieber und alle möglichen Arten von Allergien, vor allem Kontaktallergien.

Wie äußert sich Hautausschlag?

Hautausschlag äußert sich auf vielen verschiedenen Wegen, allen gemein ist, dass sichtbare Veränderungen der Haut eintreten. Typisch für Exantheme sind zum Beispiel Rötungen, Schuppungen, Pickelchen, Flechten, pilzartige Gebilde oder örtlich begrenzte kleine Schwellungen. Hinzu kommt manchmal Juckreiz oder ein Brennen. Starke Schmerzen treten im Regelfall nicht auf. Falls doch, sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Manche Hautausschläge verschwinden von allein, andere müssen behandelt werden. Dazu kann man auf verschiedene frei verkäufliche Medikamente zurückgreifen. Ohne jedoch die wirkliche Ursache zu kennen, schmieren Sie bitte nicht irgendein Mittel auf die Haut!

Was tun gegen Hautausschlag?

Die Behandlung von Exanthemen richtet sich nach der Ursache. Bei Kontaktallergien sollte zum Beispiel auf den Kontakt mit dem zugrunde liegenden Allergen verzichtet werden. Um zum Beispiel Juckreiz bei Kinderkrankheiten wie Windpocken oder Masern zu lindern, können kühlende Cremes helfen. Diese Krankheiten müssen jedoch meist “durchgestanden” werden, da eine ursächliche Behandlung eher kontraproduktiv ist.

Der Körper muss die entsprechenden Antikörper selbst bilden, um später gegen die Erreger immun zu sein. Ist der Auslöser die Schuppenflechte, sind spezielle Therapien notwendig, zum Beispiel mit dem Wirkstoff Salzylsäure und Retinoiden oder aber mit Vitamin-D und Kortisonpräparaten. Auch eine Laser- oder Phototherapie kann notwendig werden. Der Hautausschlag verschwindet in diesem Falle nicht mehr von allein.

Wichtig ist, jeden Hautausschlag ernst zu nehmen, sofern er nicht nach kurzer Zeit wieder verschwindet. Oftmals sind nur kleine Kontaktallergien der Auslöser und lassen sich problemlos vermeiden. Trotzdem sollte vor dem Anwenden bestimmter Cremes Rücksprache mit dem Arzt oder Apotheker gehalten werden, denn viele Stoffe können die Haut noch zusätzlich reizen. Wer eine Selbstbehandlung versuchen möchte, kann dies mit Naturpräparaten wie reinem Aloe Vera oder Umschlägen mit Schwedenkräutern versuchen.

Fazit: Oftmals gibt es Hausmittel, die nicht schaden können und die man problemlos ausprobieren kann. Sobald man sich aber nicht sicher ist, ist ein Gespräch mit dem Arzt unumgänglich.

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Was ist ein Ekzem und wie behandelt man es?

Was ist ein Ekzem und wie behandelt man es?

Bei einem Ekzem handelt es sich um eine Erkrankung der oberen Hautschichten. Dabei ist die Haut entzündet. Das Wort “Ekzem” ist nur ein Oberbegriff für verschiedene Entzündungen mit unterschiedlichen Ursachen. Dabei beschreibt es bis zu vierzig Prozent aller häufigen Hauterkrankungen.

Ein Ekzem ist nicht ansteckend und hält sich nur im oberflächlichen Bereich der Haut auf. Häufig juckt es und zeigt sich durch kleine Bläschen oder abgestorbene Hautschuppen. Man unterscheidet die Art der Ekzeme nach dem Auslöser und somit zwischen dem exogenen und endogenen Ekzem.

Das exogene Ekzem

Es wird durch äußere Einflüsse ausgelöst, man nennt es auch Kontaktekzem. Dabei gibt es allergische (zum Beispiel ausgelöst durch Nahrungsmittel, Metalle oder Stoffe) und nichtallergische Formen (ausgelöst durch zum Beispiel Reinigungsmittel oder andere chemische Stoffe).

Das endogene Ekzem

Es wird durch innere Einflüsse hervorgerufen. Es entsteht durch eine genetische Veranlagung und etwa 10 Prozent der Bevölkerung sind davon betroffen. Besonders häufig zeigt sich dabei das atopische Ekzem, auch bekannt unter Neurodermitis. Häufig bestehen bei den Betroffenen auch andere Krankheiten wie Bronchialasthma, Nahrungsmittelallergien oder Heuschnupfen.

Was kann man gegen ein Ekzem tun?
Damit der Arzt die Herkunft der Hautprobleme erkennen kann ist es wichtig, sich daran zu erinnern mit welchen Substanzen man vor der Entstehung zu tun hatte. Kommt es zum Beispiel auf dem Kopf oder im Gesicht zu Ausschlägen dieser Art, kann es sich zum Beispiel um eine Reaktion auf Pflegemittel, Haarfärbemittel, Kosmetika, Cremes, Rasierwasser, Lippenbalsam oder Kaugummi handeln. Ist der ganze Körper betroffen, kann es sich um eine Allergie auf Kleidungsfasern, Duschgel, Bodylotion oder auf Medikamente handeln.

Je nachdem, welche Ursache vorliegt wird der Arzt eventuell einen Allergietest machen und entsprechende Salben oder Medikamente verschreiben. Für den Patienten ist nun wichtig seine Haut zu schonen. Das bedeutet, es sollte auf Sonnenbäder verzichtet werden, ebenso auf heiße Bäder, reizende Stoffe oder auf alkalische Seifen und Putzmittel.

Ansonsten kann der Patient auf O/W Emulsionen, Schüttelmixturen oder Ölbäder zurückgreifen. Feuchte oder fettfeuchte Verbände können bei offenen und nässenden Hautprobleme angewendet werden.
Helfen diese Maßnahmen nicht, können zeitweise kortisonhaltige Präparate eingesetzt werden, ebenso wie die Einnahme von Zinkpräparaten oder pflanzlichen Mitteln.

Die verschiedenen Stadien von Ekzemen

Ein Ekzem durchläuft in seiner Entwicklung verschiedene Stadien in der Smyptomatik. Man differenziert zum einen das chronische Stadium und zum anderen das akute Stadium.

Das akute Stadium zeichnet sich durch Hautrötungen und ggf. Pustelbildung aus. Diese Pusteln sind selten größer als Stecknadelköpfe und mit Flüssigkeit gefüllt. Normalerweise verheilt dies nach einigen Tagen. Die vorhandenen Bläschen oder Pusteln platzen nach kurzer Zeit und nässen. Dann veröden oder trocknen sie aus, es bildet sich eine Kruste. Diese fällt nach einigen Tagen ab und die Haut darunter hat sich erneuert. Diesen Prozess kann man mit bestimmten Toniken und Salben unterstützen. Das chronische Stadium ist dadurch erkennbar, dass ein akutes Ekzem nicht zum Abheilen kommt.

Durch dauernde oder wiederkehrende (Haut-) Irritation wird der Heilungsprozess gestört, sodass sowohl Hautrötungen, Schuppen, Bläschen und Pusteln simultan auftreten und zeitgleich verschiedene Stadien der Heilung und Irritation aufeinander treffen.  Zusätzlich zu diesen Symptomen können Knötchen und irritationsbedingte Kratzspuren entstehen. Dadurch schwillt die Haut an. Das Hautbild im Ganzen gröber wird.Häufige Komplikationen sind Superinfektionen durch Bakterien oder Viren. Da die hauteigene Schutzbarriere gestört ist, können Viren und Bakterien in den Körper eindringen und dort eben Infektionen verursachen. 

Die verschiednen Formen von Ekzemen

Neben den verschiedenen Stadien der Ekzeme gibt es auch verschiedene Formen. Diese sind das atopische Ekzem, das allergische Kontaktekzem und das toxische Ekzem.
Das atopische Ekzem
Das atopische Ekzem ist eine Erkrankung, die sich nicht lokal beschränkt. Dies bedeutet, es kann am gesamten Körper ausbrechen. Der bekanntere Name des atopischen Ekzems ist Neurodermitis. Erkennbar ist Neurodermitis an einem Juckreiz, geröteter Haut, teilweise nässenden Wunden und Schuppenbildung. Wahrscheinlich wird sie hervorgerufen durch eine nervliche Disbalance und Stress.
Ein weiteres Kriterium des atopischen Ekzems ist die Nicht-Ansteckbarkeit. Atopische Ekzeme gelten als nicht heilbar, aber behandelbar. Insgesamt verläuft die Erkrankung individuell unterschiedlich und kann zu verschiedenen Lebenszeitpunkten und unterschiedlichem Alter ausbrechen. Auch der Schweregrad ist unterschiedlich.
Das allergische Kontaktekzem

Das allergische Kontaktekzem tritt bei Berührung mit allergenen Stoffen und Substanzen am Ort der Berührung auf. Dies ist als eine verspätete spezifische Antwort des Immunsystems zu sehen auf ein Kontaktallergen. Diese Art Ekzem ist eigentlich nicht weiter schlimm, wird es aber, wenn man diese Immunantwort ignoriert.
Dementsprechend sollte man die normalen Behandlungswege bei Hautirritationen dieser Art auch hier anwenden und auf jeden Fall die Ursache durch ärztliche Tests herausfinden, damit eine Wiederholung unwahrscheinlich ist. Achtet man darauf, das Kontaktallergen zu vermeiden, tritt auch keine Veränderung der Haut mehr auf. Tut man dies jedoch nicht und hat ggf. häufig Kontakt, können die Reaktionen der Haut sogar schlimmer werden.

Das toxische Ekzem

Als dritte Hauptgruppe fehlt noch das toxische Ekzem. Das toxische Ekzem entsteht bei Kontakt mit Toxinen, also Giften. Durch diesen Kontakt wird die Haut direkt geschädigt und es kommt zu akuten oder sogar chronische ekzematösen Veränderungen der Haut. Akut bedeutet in dem Fall ein einmaliger Kontakt mir sofortiger Schädigung und chronisch, sollten die Kontakte regelmäßig oder in schneller Folge passieren.

Wie bei allen Hautirriationen ekzematöser Art kann man mit Salben behandeln, die rückfettend wirken. Auf jeden Fall sollte das Toxin schnellstmöglich von der Haut entfernt werden.

Die Behandlung

Je nachdem, welche der genannten Symptome man erkennt und welchen Auslöser (Stress, Kontaktallergen oder Toxin) man identifiziert, kann man also klassifizieren, welches Stadium und welche Art vorliegt und entsprechend Beratung durch Ärzte und Apotheker
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Hautpflege mit Aloe Vera

Hautpflege mit Aloe Vera

Sie ist ein echter Alleskönner. Sie versorgt die Haut mit Feuchtigkeit, sie lindert Schmerzen bei zum Beispiel Vernarbungen der Haut , aber auch bei Insektenstichen. Die Rede ist von der Pflanze Aloe Vera. Schon vor Jahrtausenden erkannten die Menschen ihre tolle Wirkung als Heilpflanze und sie wurde in den verschiedensten Bereichen eingesetzt. Denn dank ihrer vielen Inhaltsstoffe leistet sie in vielen Fällen, die mit Schäden an der Haut zu tun haben, erste Hilfe. Aber auch vorbeugend ist Aloe Vera sehr gut geeignet, zum Beispiel bei trockener Haut. Dort wirkt sie wie ein Jungbrunnen. Und das machen sich einige Pflegelinien zu Nutze.

Natürlicher Apothekenschrank

Schneidet man die Blätter der Aloe Vera Pflanze auf, tritt eine gelartige Substanz heraus. Dieses Gel sieht unscheinbar aus, aber bei näherem Hinsehen entpuppt es sich als wahrer Apothekenschrank – natürlich ganz ohne chemische Zusatzstoffe. So enthält das Gel zum Beispiel Vitamine, Enzyme, Mineralstoffe, Animosäuren, ätherische Öle und und weitere Pflanzenstoffe. Beliebt war die Pflanze schon immer wegen ihrer entzündungshemmenden Wirkstoffe, mit der man neben Verbrennungen wie Sonnenbrand oder Insektenstiche auch andere Hauterkrankungen wie Akne, Neurodermitis und Hautausschlag heilen kann. Verantwortlich dafür ist vor allem das Kohlehydrat Acemannan, dem eine heilende Wirkung zugesprochen wird. Außerdem enthält das Gel der Wüstenlilie Salizylsäure, die ebenfalls Entzündungen hemmen kann.

Schon die alten Ägypter wussten von der Wirkung der Aloe Vera Pflanze und schenkten ihr eine besondere Aufmerksamkeit, indem sie sie rund um ihre Pyramiden pflanzten. Heute wird die Pflanze, in der mehr als 200 Wirkstoffe enthalten sind, nicht nur in Mitteln gegen Sonnenbrand verwendet. Immer mehr Kosmetiklinien setzen auch beim Thema vorbeugende Hautpflege auf Aloe Vera.

Vitaminbombe für die Haut

Die sehr hohe Konzentration von Vitamin A, C und E ist es, die das durchsichtige Gel der Pflanze für die Hautpflege so wertvoll macht. Die Vitamine helfen nicht nur beim Schutz der Hautzellen, sondern können auch den Stoffwechsel anregen. Forschungen haben ergeben, dass Aloe Vera den Zellstoffwechsel um das Fünffache ankurbelt – ein echter Jungbrunnen also. Wer Produkte mit dem Saft der Wüstenlilie verwendet, sollte man darauf achten, dass die Aloe Vera möglichst natürlich verarbeitet wird, wie bei diesen Aloe Vera Produkten. Hier wird das wertvolle Gel in verschiedenen Varianten für Körper- und Gesichtspflege verwendet.

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Arganöl – Haut bleibt jünger und frischer

Das aus Marokko stammende Arganöl gilt auch unter Fachleuten als äußerst hochwertig, nicht nur als exquisite Besonderheit in der gehobenen Küche, sondern auch als besonders effektiver Wirkstoff zur reichhaltigen Hautpflege. Deshalb hat Arganöl längst Einzug in die hochwertige Kosmetik gehalten und wird zur Behandlung von akuten oder chronischen Hautproblemen mit Erfolg eingesetzt. Schuppenflechte, Neurodermitis oder Schwangerschaftsstreifen sind dabei nur einige der lästigen Hautprobleme, die durch die Anwendung von Arganöl nachhaltig und effizient behandelt werden können. In der Dermatologie gilt Arganöl mittlerweile als echtes Anti-Aging-Mittel, welches tatsächlich in der Lage ist, Alterungsprozesse der Haut zu verzögern und der Faltenbildung entgegenzuwirken. Tipp: Was ist Arganöl und wo kann man es kaufen?

Arganöl – Haut, mehr Spannkraft, Vitalität und Regeneration

Es gibt kaum ein natürlicheres Anti-Aging für die Haut als kalt gepresstes Arganöl. Denn in der Naturkosmetik gilt Arganöl als ein ausgesprochener Glücksfall, kann es doch nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich angewandt werden. Die Bewohner der Arganeraie haben eine beneidenswert straffe und gesunde Haut, und das bis ins hohe Alter. Die Zusammensetzung von Arganöl offenbart einen ganzen Mix aus konzentrierten Powerstoffen für die Gesundheit. So besitzt Arganöl im Vergleich zu anderen hochwertigen Ölen eine neunmal höhere Kraft als sogenannter Radikalenfänger. Denn es enthält einen außergewöhnlich hohen Anteil sogenannter Antioxidantien sowie konzentrierte Verbindungen aus Vitamin E.

Arganöl Hautpflege, die kostbare biologische Kraft aus der Natur

Mit Arganöl Haut Pflege bleibt das ganze Hautbild insgesamt einfach viel jünger und jugendlicher. Die Inhaltsstoffe des hochwertigen Arganöls wirken darüber hinaus durchblutungsfördernd und spenden hohe Anteile an Feuchtigkeit. Anwender berichten schon innerhalb kürzester Zeit über mehr Spannkraft und Regeneration an den behandelten Hautstellen. Besonders effektiv wirkt das Öl in der Gesichts- oder Halspartie, aber auch am Dekolleté oder an Brust oder Gesäß. Neben den vorzüglichen hautpflegenden Eigenschaften in der Kosmetik wird Arganöl darüber hinaus sogar zur Therapie von verschiedenen Hauterkrankungen mit großem Erfolg eingesetzt. Die Inhaltsstoffe des Arganöls wirken auf die oberflächlichen Hautschichten entzündungshemmend und Juckreiz stillend.

Kranke und sensible Haut mit Arganöl wirksam beruhigen

Deshalb empfehlen auch viele Naturheilpraxen oder Hautärzte die Anwendung von Arganöl zu therapeutischen Zwecken. Menschen mit Neurodermitis haben eine besonders empfindliche Haut, die auf reichhaltige Pflege angewiesen ist. Die Anwendung mit Arganöl hilft diesen Patienten in besonderer Weise, den Juckreiz zu stillen und die überschießenden Reaktionen des Immunsystems auszubremsen. Die positiven dermatologischen Effekte konnten auch in größeren Untersuchungen zweifelsfrei nachgewiesen werden. Aufgrund seiner wertvollen Inhaltsstoffe eignet sich Arganöl auch hervorragend zur Haarpflege. Es hilft dem gesunden Haar, seinen natürlichen Feuchtigkeitsgehalt zu erhalten und dem lästigen Haarspliss wirksam vorzubeugen.

Neuer Glanz und Geschmeidigkeit bei strapaziertem oder trockenem Haar

Das in einem Schälchen erwärmte Öl kann direkt mit den Fingern in das trockene Haar eingearbeitet werden. Nach einer einer Einwirkzeit von etwa einer halben Stunde wird die Ölpackung mit einem milden Shampoo wieder ausgewaschen. Auch eine Behandlung der empfindlichen Kopfhaut ist mit dem hochwertigen Arganöl selbstverständlich möglich. Dazu wird ebenfalls das sanft angewärmte Öl mit den Fingerkuppen in die Kopfhaut einmassiert und nach spätestens einer Stunde wieder ausgewaschen. Besonders bei schuppiger Kopfhaut oder bei Haarausfall hat sich diese Prozedur sehr bewährt. Arganöl Haut ist einfach widerstandsfähiger, frischer und gesünder.

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Gesichtsmaske mit Teebaumöl

Eine Gesichtsmaske soll ganz allgemein einen kosmetischen Effekt erzielen, aber auch gleichzeitig immer positiv auf das eigene Wohlbefinden wirken. Wenn Sie sich beispielsweise mit Akne oder anderen Hautunreinheiten herumschlagen, ist eine Gesichtsmaske mit Teebaumöl genau die richtige Lösung für Sie. Die Auswahl in diesem Bereich ist recht groß und es gibt Produkte in den verschiedensten Preisklassen, so dass eigentlich jeder etwas Passendes finden dürfte. Eine Gesichtsmaske wirkt dabei antibakteriell, sorgt aber aufgrund vieler schonender Zusatzstoffe dafür, dass Sie zudem ein sehr angenehmes Gefühl auf der Haut hinterlässt. Im Folgenden möchten wir Ihnen die Gesichtsmaske mit Teebaumöl einmal etwas genauer vorstellen, damit Sie für sich festlegen können, ob Sie diese einmal ausprobieren möchten.

Teebaumöl Masken bleiben oftmals recht flüssig

Ein Vorteil, den Gesichtsmasken mit Teebaumöl im Vergleich zu anderen Masken bieten, besteht darin, dass sie im Normalfall recht flüssig bleiben und nicht so sehr antrocknen, was nicht selten ein recht unangenehmes Gefühl auf der Haut hinterlässt. Somit kann die Gesichtsmaske mit Teebaumöl als äußerst hautfreundlich eingestuft werden, obwohl sie sehr wirksam Rötungen, Pickel und Mitesser bekämpft. Wenn Sie sich also mal wieder etwas richtig Gutes tun möchten und zusätzlich einen kosmetischen Effekt erreichen wollen, ist eine Gesichtsmaske mit Teebaumöl auf jeden Fall eine interessante Wahl.

In Bezug auf Allergien sollten Sie Vorsicht walten lassen

Studien haben gezeigt, dass bis zu 3% der Menschen allergisch auf Teebaumöl reagieren, weshalb Sie gerade zu Anfang sehr vorsichtig testen sollten, wie sich Ihre Haut unter einer Gesichtsmaske mit Teebaumöl entwickelt. Treten dabei zusätzliche Rötungen oder Juckreiz auf, dann könnten Sie zu Gruppe der allergischen Menschen in Bezug auf Teebaumöl gehören und sollten lieber auf andere Gesichtsmasken gegen Pickel setzen. Sollten Sie allerdings nur ein angenehmes und frisches Gefühl auf der Haut verspüren, können Sie sich auf eine Gesichtsmaske freuen, die Ihnen im Kampf gegen Unreinheiten und Akne sicherlich eine große Hilfe sein wird.

Gesichtsmasken zum selber machen

Ganz egal, ob Ihre Haut zu Unreinheiten neigt, schnell fettet oder zu trocken ist und darum oft gerötet. Mit entsprechender, auf den Hauttyp abgestimmter Pflege kann der Haut bei regelmäßiger Anwendung auf jeden Fall geholfen werden. Dazu können Sie natürlich Produkte, wie Creme oder Gesichtswasser benutzen. Sie können Ihrer Haut jedoch auch eine ganze Packung an Pflege mit einer zum Hauttyp passenden Gesichtsmaske schenken. Gesichtsmasken für die unterschiedlichsten Hautbedürfnisse können sie dabei von verschiedenen Herstellern in Kosmetikstudios, Apotheken und Drogerien erwerben, oder Sie entscheiden sich für Gesichtsmasken zum selber machen.

Gesichtsmasken zum selber machen weisen einige große Vorteile auf

Bei den Gesichtsmasken zum selber machen haben Sie den großen Vorteil, dass Sie genau wissen, welche Zutaten in der Masse sind und können Allergien entsprechend vorbeugen. Auch viele hauptberufliche Kosmetikexperten schwören auf die Gesichtsmasken zum selber machen. Bei Masken, die aus Lebensmitteln, wie Quark, Ei, Milch oder Honig hergestellt werden, kann man zudem von purer Naturkosmetik sprechen, welche als besonders verträglich gilt. Wählen Sie die verwendeten Produkte überdies auch noch in Bio-Qualität, so können Sie ganz sicher sein, Ihre Haut mit reinen und unbelasteten Inhaltsstoffen in der jeweiligen Gesichtsmaske etwas Gutes zu tun. Ein weiterer Vorteil der selbst gemachten Gesichtsmasken ist ihr Preis, denn Milch, Quark, Eier oder auch Honig haben viele Menschen meist ohnehin im Haus oder Sie können sie preiswert in jedem Super- oder Biomarkt erstehen.

Gesichtsmasken zum selber machen sind schnell zubereitet

Es gibt eine ganze Reihe unterschiedlicher Rezepte für die Gesichtsmasken zum selber machen. Hier werden nun zwei kleine Beispiele genannt, wobei diese Sammlung zukünftig auf jeden Fall erweitert werden soll.

Quark-Öl-Maske
Zutaten:

1 Banane
2 Esslöffel Quark
1 Esslöffel Olivenöl
Zubereitung:

Zunächst zerkleinert man die Banane zu Brei und mischt diese mit zwei Esslöffeln sahnigem Speisequark. Als Letztes gibt man zu der Masse noch einen Esslöffel Olivenöl hinzu. Die daraus entstandene Packung verteilt man großzügig im ganzen Gesicht und lässt sie circa 15 Minuten einwirken. Anschließend mit lauwarmem Wasser abspülen.
Anwendung:

bei trockener Haut

Quark-Ei-Maske
Zutaten:

3 Esslöffel Quark
1 Hühnerei
Zubereitung: Quark und Hühnerei gründlich miteinander verquirrlen. Die Masse ins Gesicht schmieren und 20 Minuten einwirken lassen, wobei sie an der Luft trocknen sollte. Danach vorsichtig abspülen.
Anwendung:

bei unreiner Haut

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