Bereits seit dem Mittelalter ist die Melisse für ihre vermittelnden Eigenschaften bekannt: Wenn sich Gegensätze im Weg stehen, wirkt sie ausgleichend. In Komposition mit weiteren Heilpflanzenauszügen hilft Melisse, fettige, trockene und empfindliche Hautpartien in ein harmonisches Gleichgewicht zu bringen.

Die Fähigkeit der Melisse, grosse Unterschiede zu überbrücken, zeigt sich auch daran, wo sie wächst: Sie fühlt sich an feuchten Standorten wohl, die ohne Staunässe sind, verträgt aber auch Trockenheit. Sie benötigt Sonne, gedeiht aber auch im Halbschatten. Kurz nach der Schneeschmelze kommen die ersten zarten grünen Blättchen zum Vorschein.

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Während die vertrockneten Stängel des Vorjahres noch stehen, beginnt es am Boden wieder kräftig zu sprossen und zu spriessen. Es entwickelt sich ein kräftiger, 60 – 90 cm hoher Busch mit breiten, eiförmigen, am Rand gezähnten, intensiv grünen Blättern. Es ist ein Bild üppiger Vegetation. Beim Reiben der etagenförmig angeordneten Blätter erlebt man den zitronigen Duft.

Im Übergang zur Blütezeit verändert sich das Aussehen der Melisse stark. Sie bildet deutlich kleinere, gelbgrüne Blätter. Kleine gelb-weisse Blüten entstehen, die kreisförmig zwischen den Blatt-Etagen angeordnet sind. In dieser Weise sind viele Etagen gestaltet und der ganze Busch wirkt lichter und durchlässiger. Gleichzeitig beginnt ein zarter Zitronenduft, das ganze Gebilde zu umlagern, und hüllt die Pflanze wie in eine Duftglocke ein, so dass sie zunehmend von Bienen besucht wird. Dies hat der Melisse auch zu ihrem Namen verholfen: „Melissa“ ist Griechisch und bedeutet Honigbiene.

Im Herbst vertrocknen die Stängel und das Weiterleben beginnt mit neuem Austrieb im Frühjahr. Die Melisse bildet flüchtiges, ätherisches Öl, das aufheiternd wirkt. Hier finden Sie auch fertige tolle Angebote.

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