Pickel und Mitesser richtig behandeln – aber wie?

Pickel und Mitesser richtig behandeln – aber wie?

Welche Möglichkeiten zur Behandlung der Pickel gibt es?

Bevor man Pickel behandeln kann bzw. sich in eine Therapie begibt, ist es natürlich wichtig zu wissen, wovon die Pickel überhaupt ausgelöst werden. Bei einfachen Pubertätspickeln kämpft man oft schon mit einfachen Verhaltensänderungen oder Hausmitteln erfolgreich dagegen. Eine hartnäckige und schwere Akne sollte von einem Hautarzt behandelt werden. Was hilft gegen Pickel? Welche Hausmittel helfen!

So lange keine schwere Akne vorliegt, bekämpft man die Pickel mit Hilfe von einfachen Hausmitteln. Tatsächlich hilft die Anwendung von einfachsten Dingen ein vielen Fällen, die Ausbreitung der Pickel einzudämmen. Nicht alle Hausmittelchen funktionieren tatsächlich und einige haben unangenehme Nebenwirkungen. Nachfolgend stellen wir einige Tipps zusammen, mit welchen Hausmitteln Pickeln, Mitesser und generell Akne bekämpft werden kann. Wichtig ist, welche Hausmittel dafür eher nicht geeignet sind.

Teebaumöl hilft gegen Pickel

Teebaumöl ist ein bekanntes Hausmittel, das man gegen allerlei Beschwerden einsetzen kann. Teebaumöl tötet Bakterien, Pilze und Sporen ab und wird deshalb oft bei lokalen Entzündungen verwendet. Zur Reinigung der Haut wird Teebaumöl  verwendet. Einfache Pubertätspickel entstehen durch Verunreinigungen und Entzündungen der Haut. Teebaumöl hat in diesem Fall tatsächlich eine lindernde Wirkung.

Es gibt unterschiedliche Sorten von Teebaumöl. Achten Sie darauf, dass man Teebaumöl kauft, das für die Anwendung direkt auf der Haut geeignet ist. Das Teebaumöl wird dann entweder mit einem Wattestück auf die entsprechenden Stellen aufgetragen oder ins Badewasser gemischt. Geeignetes Öl erhalten Sie in Drogerien und Apotheken oder auch in verschiedenen Online-Shops im Internet.

Seien Sie mit der Anwendung von Teebaumöl allgemein sehr vorsichtig! Bei manchen Menschen kann das Auftragen von Teebaumöl auf die Haut zu allergischen Reaktionen führen. Testen Sie zunächst mit einer kleinen Menge, ob Sie das Teebaumöl “vertragen”. Achten Sie auch darauf, dass Sie das Teebaumöl nicht in die Augen oder in den Mund bekommen. Dies kann zu unangenehmen Reizungen führen.

Heilerde hilft gegen Pickel

Ein weiteres Hausmittel das Ihnen beim Pickel behandeln helfen kann, ist Heilerde. Auch hier gilt: geeignet ist die Heilerde vor allem bei leichten Formen von Akne. Bei schweren Formen wird dieses Hausmittel vermutlich keinen allzu großen Effekt haben. Heilerde fördert die Durchblutung und reinigt die Haut. Schädliche Keime werden durch das Auftragen der Heilerde entfernt und die Haut wird entfettet. Dies trägt zu einem deutlich besseren Hautbild bei und erzielt bei leichten Akne-Formen sehr gute Resultate. Egal ob im Gesicht, auf dem Rücken oder auf der Brust. Die Heilerde hilft an jeder Stelle gegen die unschönen und lästigen Pickel.

Heilerde ist relativ frei von Nebenwirkungen, da keine Chemikalien enthalten sind. Sie kann daher gefahrlos als Maske auf das Gesicht aufgetragen werden. Bezüglich der Anwendungsdauer und weiteren Tipps für die Anwendung sollten Sie sich an die der Heilerde beiliegende Gebrauchsanweisung halten. Heilerde kann entweder online, in der Drogerie oder in der Apotheke gekauft werden. Empfehlenswert ist es, hierbei auf fertig gemischte Packungen zurückzugreifen, die man nicht selbst abmischen muss.

Zink hilft gegen Pickel

Im Rahmen einer gesunden Ernährung können auch bestimmte Nahrungsergänzungsmittel eine Wirkung auf die Pickel haben. Zink ist ein Spurenelement, bei dem festgestellt wurde, dass es zu einem Abheilen der Pickel bzw. der Akne beitragen kann. Zink fördert den Wundheilungsprozess. Bei Zinkmangel kann die Produktion von Tal gesteigert sein, was letztendlich zu Pickeln und Mitessern führt.

Als alleiniges Behandlungsmittel ist Zink dagegen nicht geeignet. Außerdem hilft die Zinktherapie nicht bei allen Menschen gut. Es kann also sein, dass Sie auch nach längerfristiger Einnahme von Zink keinerlei Verbesserungen bzw. weniger Pickel sehen. Bei Mitessern scheint Zink allgemein nicht besonders gut zu wirken.

Zink ist wie zuvor gesagt als Präparat zur Nahrungsmittelergänzung erhältlich. Empfohlen werden dabei sehr niedrige Tagesdosen. Die therapeutischen Dosen sind ungleich höher (d.h. Sie nehmen mehr Zink ein, wenn Sie es zur Behandlung Ihrer Pickel einsetzen wollen als wenn Sie es einfach nur als Nahrungsergänzung nehmen würden). Beachten Sie aber unbedingt, dass zu hohe Dosen auch schädlich sein und eine Zinkvergiftung hervorrufen können. Informieren Sie sich also für ihr erworbenes Präparat genau über die optimale Dosis. Insbesondere wenn Sie Zink über einen längeren Zeitraum in hohen Dosen einnehmen, sollten Sie Rücksprache mit einem Arzt nehmen.

Hilft Zahnpasta gegen Pickel?

Zahnpasta ist nicht besonders gut für die Behhandlung der Pickel geeignet.

Oft hört man auch, dass Zahnpasta als Mittel gegen Pickel eingesetzt wird. Hierzu ist zu sagen, dass diese Methode mit Vorsicht zu genießen ist. Tatsächlich enthält Zahnpasta einen fettlösenden Wirkstoff, sodass man mit Zahnpaste seine Pickel austrocknen kann. Gut geeignet zur Behandlung der Akne ist die Zahnpasta dennoch nicht. Sie besitzt noch andere weitere Wirkstoffe, die eine eher schädliche Wirkung auf die Akne haben. Damit machen sie einen eventuellen Behandlungserfolg durch das Austrocknen der Pickel schnell wieder zu Nichte.

Wer Zahnpaste zur Behandlung der Akne einsetzt, wird zwar zunächst einmal einen positiven Effekt bemerken, weil die Pickel schnell ausgetrocknet werden. Andere Wirkstoffe, die in der Zahnpasta enthalten sind, können aber später dafür sorgen, dass sich die Pickel noch mehr entzünden. Das ist natürlich ungewünscht, daher muss man von der Verwendung von Zahnpasta zur Behandlung seiner Pickel eher abraten.

Natürlich mag es auch Fälle geben, bei denen die Behandlung der Akne mit Zahnpasta tatsächlich gute Ergebnisse erzielt. Wenn Sie es dennoch versuchen möchten, empfiehlt es sich, zunächst nur kleine Stellen damit zu behandeln und dann einige Zeit abzuwarten, ob sich wirklich eine dauerhafte Besserung einstellt oder ob sich die Pickel nach einigen Tagen sogar noch verschlimmern.

Hefe hilft gegen Pickel

Ein weiteres Hausmittel, das Hilfe gegen die lästigen Pickel verspricht, ist die Hefe. Hefe enthält viele Vitamine und Proteine und wirkt sich damit insgesamt positiv auf das Gesamtbild der Haut aus. Auch bei Akne wird oft eine lindernde Wirkung beobachtet.

Hefe kann gegen Pickel sowohl äußerlich als auch innerlich angewendet werden. Für die äußerliche Anwendung können Sie die Hefe in einer Schüssel Milch verrühren, um eine Paste zu erzeugen. Diese können Sie dann mit Hilfe eines Pinsels auf das Gesicht oder andere betroffene Stellen streichen und einige Zeit einwirken lassen. Nachdem der Brei getrocknet ist, sollten Sie ihn mit Hilfe von Wasser wieder entfernen und sich das Gesicht gründlich waschen. Wenn Sie diesen Vorgang regelmäßig wiederholen sollten Sie schon bald positive Effekte auf das Erscheinungsbild Ihrer Haut feststellen können.

Alternativ (oder zusätzlich) können Sie auch Hefetabletten nehmen, um die Vitamine und Spurenelemente der Hefe auf diesem Weg zu sich zu nehmen. Auch hier kann in vielen Fällen eine Verbesserung erreicht werden, allerdings sollten Sie Geduld haben. In manchen Fällen kann die Einnahme von Hefetabletten die Akne jedoch auch verschlimmern, wenn sich nach einiger Zeit das Hautbild nicht verbessert oder soger verschlechtert, sollten Sie von einer weiteren Anwendung der Hefekur absehen. Wie bei allem gilt: konsultieren Sie bei Fragen auch gerne einen Arzt, um mögliche Nebenwirkungen abzusprechen.

Hilft Eigenurin gegen Pickel?

Kontrovers diskutiert wird auch die Eigenurin-Therapie gegen Akne. Es gibt tatsächlich viele Menschen, die auf diese Form der Therapie schwören, und das bei den verschiedensten Erkrankungen. Auch andere Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder die Schuppenflechte werden von Menschen mit Hilfe von Eigenurin behandelt.

Tatsächlich enthält der Harnstoff im Urin entzündungshemmende Mittel und kann damit zu einer Linderung der Entzündung der Pickel beitragen. Auch der Juckreiz soll sich durch das Auftragen des Eigenurins lindern lassen.

Aus wissenschaftlicher Sicht ist eine Wirkung nicht belegt. Zur Behandlung der Pickel kann der Eigenurin entweder getrunken oder auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden – insbesondere bei der Anwendung durch Trinken ist es nicht gesichert, dass die Behandlung harmlos ist, d.h. keine anderen Gesundheitsschäden verursacht. Wenn Sie noch unter anderen Krankheiten leiden ist auf jeden Fall von einer Behandlung mit Eigenurin abzuraten.

Falls Sie ausprobieren wollen, ob die Verwendung von Eigenurin eine positive Wirkung bei Akne hat, wird auf jeden Fall empfohlen, sich auf die äußere Anwendung zu beschränken. Hierbei ist die Gefahr von Nebenwirkungen am geringsten.

Für die äußere Anwendung fangen Sie zunächst den Urin aus dem sogenannten Mittelstrahl auf. Der Mittelstrahl ist der mittlere Teil beim Wasser lassen, d.h. am Anfang und am Ende lassen Sie einige Sekunden aus. Der Grund hierfür ist, dass der Anfangs- und der Endteil des Strahles beim Urinieren am meisten verunreinigt ist. Bevor Sie den Urin aus dem Mittelstrahl nun auf die Haut auftragen, sollten Sie das Gesicht bzw. die betroffene Körperpartie zunächst gründlich reinigen. Danach kann der Urin mit einem Pinsel oder einem Wattebällchen vorsichtig aufgetragen werden. Nachdem Sie das eine Zeit lang einwirken haben lassen, können Sie die betreffenden Hautstellen nun erneut gründlich mit Wasser reinigen oder aber Sie tragen andere Pflegeprodukte auf.

Alternativ können Sie den Eigenurin auch ins Badewasser mischen, um eine Behandlung am ganzen Körper damit durchzuführen.

Hilft Zitrone gegen Pickel?

Es gibt bessere Möglichkeiten als die Zitrone, um gegen die Pickel anzugehen!

Zitronen sind sehr gesund und enthalten viele Nährstoffe und Vitamine. Von einer gesunden Ernährung profitiert auch die Haut, insofern kann man natürlich im Rahmen einer Ernährungsumstellung zur Bekämpfung von Pickel auch verstärkt Zitronensaft trinken. Einige Menschen schwören jedoch auf die äußere Anwendung von Zitronensaft, d.h. Sie tragen den Saft auf die betrofffenen Hautsstellen auf.

Hiervon ist jedoch in der Regel abzuraten. Der Zitronensaft ist sehr sauer und führt bei der äußeren Anwendung im Gesicht eher zu Hautreizungen und Brennen auf der Haut. Tatsächliche behandlungserfolge mit dieser Methode sind eher selten. Sie können die Zitrone gerne verwenden, wenn sie sich gesund ernähren möchten, und regelmäßig Zitronensaft trinken. Die äußerliche Anwendung des Zitronensaftes zur Bekmämpfung der Pickel und der Akne ist dagegen keine besonders gute Idee.
Aloe Vera hilft gegen Pickel

Allgemein helfen die Hausmittel, die entzündungshemmende Wirkung besitzen, besonders gut gegen Mitesser und Pickel. Eitrige Pickel und Mitesser entstehen durch Entzündungen unter der Haut in den Talgdrüsen. Aloe Vera ist so ein Hausmittel, das auch als immunstimulierend und wundheilend gilt. Es wird daher oft bei kosmetischen Problemen verwendet.

Aloe-Vera-Gel entfaltet seine Wirkung auch bei der Behandlung der Pickel und Akne. Sie können Aloe Vera daher durchaus bei der Pickel-Bekämpfung einsetzen. Sie sollten darauf achten, hochwertige Produkte zu kaufen, da bei minderwertigen Produkten oft nur eine geringe Menge des Aloe-Vera Wirkstoffes enthalten ist. Im übrigen gibt es auch Aloe-Vera Produkte zum Einnehmen, sie können Ihre Pickel damit also sowohl äußerlich als auch innerlich bekämpfen.

Honig hilft gegen Pickel

Honig kann die Anti-Pickel Therapie gut unterstützen.

In fast jedem Haushalt ist Honig zu finden. Wer Probleme mit Pickeln hat, kann bei der Therapie unterstützend auch Honig anwenden. Er kann durchblutungsfördernd und entzündugnshemmend wirken und damit das Abheilen der Pickel und Mitesser begünstigen.

Bei der Therapie gegen Pickel und Mitesser wird der Honig meist in der äußeren Anwendung eingesetzt. Man kann sich z.B. eine Honig-Maske erstellen, indem man den Honig mit Quark vermischt und so einen Brei erstellt. Diesen Brei kann man nun auf das Gesicht oder eben die betroffenen Hautstellen auftragen und einwirken lassen. Nach 15 bis 20 Minuten waschen sie dann die Honig-Maske mit klarem Wasser wieder ab. Auch reiner Honig kann auf diese Weise verwendet werden.

Honig kann auch bei einem Bad als Ganzkörperanwendung verwendet werden. Dazu erwärmt man den Honig zunächst am besten mit Milch, damit der Honig sich auflöst. Nun kann man dieses Gemisch ins Badewasser beimengen und darin ein Bad nehmen.

Auf jeden Fall sollte sich die regelmäßige äußere Anwendung von Honig positiv auf Ihre Haut auswirken. Pickel und Mitesser sollten deutlich zurückgehen.

Dampfbäder helfen gegen Pickel

Bevor Sie äußerliche Mittel auf die von Akne betroffenen Hautpartien auftragen, empfiehlt es sich, zunächst ein Kamille-Dampfbad zu nehmen. Zum einen werden damit die Poren geöffnet, sodass die Wirkstoffe der danach verwendeten Mittel besser von der Haut aufgenommen werden können. Zum anderen hat auch die Kamille selbst schon entzündugshemmende Wirkung und wirkt damit beruhigend auf die Haut ein.

Leben Sie ein Handtuch über das Gesicht und beugen sich für 5 bis 10 Minuten über den Topf mit dem Dampfbad. Danach können Sie die Haut dann mit den anderen Mitteln weiter behandeln.

Was tun gegen Pickel? Gesunde Ernährung!

Eine gesunde Ernährung verlängert ihr Leben und kann zur Linderung der Akne beitragen.

Mitesser, Pickel und andere Hautunreinheiten sind (unter anderem) natürlich auch ein Indikator dafür, dass mit der Haut etwas nicht stimmt und sie nicht wirklich gesund ist. Einer der besten Tipps für Menschen, die unter Akna leiden, ist es, auf eine gesündere Ernährung zu achten. Mit guter Ernährung allein werden Sie Ihre Akne natürlich nicht los – aber sie trägt definitiv zu einem besseren Aussehen der Haut bei.

Zum Einfluss der Ernährung auf die Entstehung von Akne gibt es verschiedene Studien. Die Datenlage ist nicht eindeutig, doch es hat sich gezeigt, dass der Verzicht auf Milchprodukte mit einer Verbesserung der Akne-Symptomatik einhergeht. Wer weniger Milch trinkt oder andere milchhaltige Produkte wie Käse konsumiert, hat ein niedrigeres Risiko an Akne zu erkranken. Allgemein kann ein starker Konsum von Lebensmitteln mit einem hohen glykämischen Index (wie Weißbrot, Kekse oder Schokolade) zu einer Verstärkung der Akne-Symptome führen bzw. der Verzicht oder die Reduktion dieser Lebensmittel die Akne deutlich verbessern.zucker reduzieren gegen pickel

Akne ist so gesehen auch eine Zivilisationskrankheit. In nichtindustrialisierten Gegenden (z.B. in Afrika) wird Akne nur sehr selten gesehen. Der westliche Lebensstil trägt zur Entstehung der Akne in großem Maße bei. Um Ihre Pickel zu bekämpen kann also auch eine Umstellung der Ernährung eine Option sein. Reduzieren Sie einmal für mehrere Monate ihren Verzehr von Zucker, Fett und Milch und beobachten, ob eine Verbesserung der Hautsymptomatik eintritt.

Was tun gegen Pickel? Cremes, Salben und Kosmetika

Es gibt sehr viele verschiedene Cremes, Salben, Pflaster und Kosmetikprodukte, die eine Linderung der Akne versprechen. Viele dieser Mittel bauen auf dem Wirkstoff Benzoylperoxid auf. Rezeptfreie Mittel enthalten dies jedoch nur in einer geringen Konzentration.

Ebenso wie für die verschiedenen Hausmittel gilt: Solche Präparate sollten eigenmächtig nur bei leichten Formen der Akne verwendet werden. Bei schwereren Formen oder wenn Sie mit den Cremes und Salben dauerhaft keinen Erfolg erzielen, sollten Sie einen Hautarzt zur professionellen Behandlung aufsuchen.

Was tun gegen Pickel? Medikamentöse Therapie!

Wenn alle anderen Tipps versagen und Sie Ihre Pickel und Mitesser partout nicht loswerden, sollten Sie einen Hautarzt aufsuchen. Mit ihm sollte man eine mögliche medikamentöse Therapie besprechen. Auch bei schwereren Formen von Akne ist es grundsätzlich ratsam, einen Arzt miteinzubeziehen. Gerade bei schweren Formen kommt es später oft zu Narbenbildung, daher sollten Sie so schnell wie möglich wirksame Maßnahmen gegen die Pickel und Mitesser ergreifen.

Der Hautarzt kann dann je nach schwere der Erkrankung entscheiden, welche Behandlungsmethode die richtige ist. Die gute Nachricht ist, dass sich die Akne mit Hilfe von medikamenthösen Therapien gut behandeln lässt und man damit die lästigen Pickel und Mitesser relativ zuverlässig wieder loswird. Natürlich haben die starken Medikamente auch manche Nebenwirkungen, darüber berät Sie aber ihr Hautarzt gerne.

Bei leichteren Fällen von Akne mit unreiner Haut können Sie auch zuerst einmal eine Kosmetikerin aufsuchen. Bei nur wenigen Pickeln können diese von der Kosmetikerin oft auch wirkungsvoll entfernt werden. Sie erhalten dort auch weitere Tipps für die Pflege der Haut, wie man die Pickel in der Zukunft möglichst vermeiden kann.

Wer ist von Pickeln betroffen?

Besonders Jugendliche in der Pubertät sind von Akne betroffen.

Pickel kann grundsätzlich jeder Mensch kriegen. Besonders verbreitet sind Pickel aber im Jugendalter und dort treten Sie stärker bei Jungen (Pickel beim Rasieren) als bei Mädchen auf. Wer im jugendlichen Alter Pickel oder Mitesser bekommt, kann in den meisten Fällen damit rechnen, dass die Pickel im jungen Erwachsenenalter wieder verschwinden, d.h. zwischen dem zwanzigsten und dreißigsten Lebensjahr. Jedoch gibt es vereinzelt auch hartnäckigere Fälle, bei denen die Pickel nicht wieder verschwinden oder auch über das dreißigste Lebensjahr hinaus anhalten. Das ist besonders dann der Fall, wenn es sich nicht nur um einfache Pubertätspickel handelt, sondern eine schwere Akne die Pickel verursacht.

Auch die Akne tritt am häufigsten bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf, meist im Gesicht oder auf dem Rücken oder der Brust. Menschen mit fettiger Haut sind besonders oft betroffen. Auch wenn es in der Familie bereits andere Fälle von Akne gibt ist die Gefahr höher, selber daran zu erkranken. 70% bis 90% der Jugendlichen sind von Pickeln und anderen Hautunreinheiten betroffen, bei den meisten tritt dies jedoch nur sehr leicht zu Tage. In einem Drittel der Fälle ist die Akne jedoch so stark, dass eine Behandlung erfolgen muss.

Es gibt auch Erkrankungen, die erst im fortgeschrittenen Lebensalter auftreten und Entzündungen und Pickel auf der Haut verursachen, z.B. die Rosazea.

Was sind die Ursachen von Pickeln?

Die Akne ist eine Krankheit, die oft durch Veränderungen im Hormonhaushalt ausgelöst wird. Besonders im Jugendalter, während einer Schwangerschaft und während des weiblichen Zyklus ist das der Fall, daher ist in diesen Fällen die Akne und die Entstehung der Pickel sehr verbreitet.

Im Jugendalter steigt im Körper die Produktion der Androgene (das sind die männlichen Sexualhormone) an, was dann häufig Pickel und Mitesser als Folge hat: die Talgdrüsen vergrößern sich und es wird deutlich mehr Talg produziert. Talgdrüsen sind kleine Fettdrüsen an den Haaröffnungen der Haut. Die Poren können nun verstopfen und es kommt zu Entzündungen des angestauten Talgs: Mitesser und Pickel sind die Folge.

Akne tritt übrigens auch familiär gehäuft auf: wenn die Eltern bereits Pickel hatten oder noch haben, ist das Risiko für die Kinder erhöht, ebenfalls einmal daran zu leiden.

Auf die hormonellen und genetischen Auslöser der Pickel und der Akne haben wir natürlich keinen Einfluss. Doch es gibt noch weitere Fakoren, die die Entstehung der Pickel begünstigen. Die Anwendung kosmetischer Produkte kann z.B. Pickel entstehen lassen: wenn man häufig und viel Make-Up aufträgt, kann das ebenfalls zu einem Verstopfen der Poren führen. Das wiederum führt zu Entzündungen und schließlich zu Mitessern und Pickeln. Wer also häufig Pickel hat und viele kosmetische Produkte verwendet, sollte prüfen, ob ein Zusammenhang besteht. Man kann seine Haut schonen, indem man ölfreie und hypoallergene Kosmetika verwendet, denn diese verstopfen die Poren nicht so sehr wie andere kosmetische Produkte.

Auch schlechte oder unzureichende Hygiene ist ein ernstzunehmender Faktor, der letztendlich dazu führen kann, dass man Pickel bekommt. Wenn sich Dreck und Bakterien auf der Haut sammeln können, können diese in die Poren gelangen und sich dort dann entzünden. Pickel und Mitesser sind die Folge. Daher sollte man seine Haut regelmäßig gründlich säubern, insbesondere im jugendlichen Alter, wenn sowieso schon eine erhöhte Gefahr besteht, an Akne zu erkranken. Gerade das Gesicht und andere gefährdete Stellen wie Rücken und Brust sollte man oft genug mit klarem Wasser waschen.

Ernährung hilft

Eine einseitige und fettreiche Ernährung kann auch dazu beitragen, dass sich Pickel auf der Haut bilden, insbesondere im Gesicht, auf dem Rücken oder der Brust. Wenn Sie unter Pickeln leiden und viele Süßigkeiten, Pizza und andere fettreiche oder frittierte Lebensmittel essen, sollten Sie einmal versuchen, ob eine Besserung eintritt, wenn Sie Ihren Konsum reduzieren. Auch das Rauchen von Zigaretten kann sich negativ auf das Aussehen der Haut auswirken, und auch hierdurch wird die Entstehung von Pickeln gefördert.

Auf der anderen Seite profitiert von einer vitaminreichen Ernährung natürlich auch die Haut, die dadurch weniger anfällig für Krankheiten wird.

vitamine gegen pickelAuch andere Faktoren, die die Haut belasten, können Pickel verstärken. Dazu zählen zum Beispiel auch solche scheinbar belanglosen Dinge wie enge Kleidung oder schwere Rucksäcke, die Druck auf die Haut ausüben. Hierbei wird der Stoffwechsel der Haut erschwert, was letztendlich mit zur Enstehung der Pickel beitragen kann bzw. vorhandene Symptome verstärken kann.

Teilweise wird vermutet, dass auch psychische Faktoren mit Schuld an den Pickeln sind. Insbesondere bei Menschen, die in Ihrem Leben viel Stress haben, werden häufiger Pickel beobachtet. Das kann dann auch zu einem Teufelskreislauf führen: der Stress bzw. die psychischen Probleme begünstigen die Pickel. Die Pickel wiederum führen zu noch mehr psychischen Problemen und Sorgen, was sich dann abermals negativ auf die Entzündungen und Unreinheiten der Haut auswirkt.
Welche Spätfolgen können bei Pickeln auftreten?

Wenn Pickel oft ausgedrückt werden, können daraus irgendwann Narben entstehen. Auch bei schwerer Akne ist es möglich, dass es zur dauerhaften Ausbildung von Narben kommt.

Ansonsten verursachen die Pickel selbst normalerweise keine weitergehenden Schäden. Natürlich ist zu beachten, dass Pickel auch als Begleiterscheinungen von anderen Krankheiten auftreten können, diese Krankheiten selbst können u.U. Spätfolgen verursachen. Zudem gibt es insbesondere bei Akne auch medikamentöse Therapien. Diese Medikamente haben wie andere Medikamente auch Nebenwirkungen. Wenn Sie also Medikamente gegen Ihre Pickel nehmen, sollten Sie sich zuvor darüber informieren, welche Nebenwirkungen und Spätfolgen die Medikamente auslösen können.

Pickel schnell loswerden

Ja, Pickel sind meist eine lästige Angelegenheit. Sie kommen immer wieder. Sie sehen meist nicht ansehnlich aus und bilden sich meist dann, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann. Neben teuren Kosmetikprodukten, die nicht immer ihr Geld wert sind, gibt es auch eine Reihe von Hausmittel, die wirksam gegen Pickel vorgehen. Es muss eben nicht immer gleich zur chemischen Keule gegriffen werden, denn auch Omas Mittelchen können wirksam gegen Pickel vorgehen.

Wo kommen Pickel vor?

Pickel können im Grunde genommen überall wachsen. Sobald sich Hautporen verstopfen, wächst auch schon der Pickel. Da dein gesamter Körper mit Haut bedeckt ist, kannst du dir sicher vorstellen, dass es keine Stelle gibt, an welcher du keinen Pickel finden kannst. Dennoch gibt es Stellen, an denen Pickel besonders gerne wachsen und gedeihen und diese werden dir auf dieser Seite vorgestellt

– Pickel am Po
– Pickel am Rücken
– Pickel an der Zunge
– Pickel am Penis
– Pickel im Ohr
– Pickel im Gesicht
– Pickel am Hals
– Pickel in der Nase
– Pickel an der Kopfhaut
– Pickel an den Beinen
– Pickel an der Eichel
– Pickel am Hoden
– Pickel auf der Brust
– Pickel im Auge
– Pickel am Arm
– Pickel am Bauch
– Pickel im Mund
– Pickel am Gaumen
– Pickel im Rachen

Du siehst anhand dieser Auflistung, dass es beinahe keine Stelle am Körper gibt, welche von einem Pickel verschont bleiben würde. Um diese effektiv bekämpfen zu können, stehen unterschiedliche Hausmittel zur Verfügung.

Pickel und Mitesser richtig behandeln – aber wie?
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