Haut

Mikrodermabrasion

Mikrodermabrasion

Bei einer Mikrodermabrasion werden viele Hautunebenheiten oder auch einfach die Macken der Haut auf eine sanfte und schonende Art entfernt. Unsere Haut weist manchmal einfach unschöne Unebenheiten auf, die man nicht gerne ansieht. Zur Entfernung solcher Hautunebenheiten gibt es viele Methoden, aber nur die Wenigsten erzielen auch die gewünschten Erfolge.

Wie funktioniert die Mikrodermabrasion?

Für viele Menschen mag das Wort Mikrodermabrasion etwas befremdlich und vielleicht auch abschreckend klingen. Aber in Wirklichkeit handelt es bei der Mikrodermabrasion um eine Behandlung, bei der das Hautbild in jeglicher Form einfach verschönert. Die Mikrodermabrasion versteht als eine Abschleifung der Haut.

Eigentlich kommt die Mikrodermabrasion aus dem medizinischen Bereich. Heute gehört sie zu der gründlichsten Art des kosmetischen Peelings. Aber im Gegensatz zu den ganzen klassischen Peelings kann bei der Mikrodermabrasion genau kontrolliert werden, wie viel Haut genau abgetragen werden soll und wird. Bei der Mikrodermabrasion, die kurz auch die MDA genannt wird, wird während der Behandlung die Haut mit einem Gerät angesaugt. Dieses Gerät bläst Kristalle aus und trägt somit die oberste Hautschicht ab. Die durch die Behandlung entstehenden massierenden Bewegungen regen zudem auch noch die Neubildung der Hautzellen an. Die Abtragung der Haut bei der Mikrodermabrasion ist besonders schonend und sehr wirksam. Es werden keine chemischen Zusätze verwendetet.

Die Mikrodermabrasion zählt zu den sanftesten und schmerzfreien Anwendungen und hat hohe Erfolgsaussichten. Das Ziel dieser speziellen Behandlung ist immer die Regeneration und Verjüngung der Haut.

Die Vorteile einer Microdermabrasion

  • Haut wird deutlich glatter, feiner und auch ebener
  • eigenen Hautfunktionen werden aktiviert
  • obere Hornschicht wird dicker und widerstandsfähiger
  • werden Wirkstoffe nach der Microdermabrasion aufgetragen, so können diese besser durch die Haut aufgenommen werden und wirken entsprechend intensiver

Anwendungsgebiete der Microdermabrasion

Die Mikrodermabrasion ist eine sehr sanfte und moderne Methode, die zudem auch noch effektive Ergebnisse erzielen kann. Aufgrund dieser Eigenschaften der Behandlung sind die Anwendungs- und damit Behandlungsmöglichkeiten entsprechend auch sehr vielfältig. In erster Linie dient die Mikrodermabrasion dazu, das Hautbild zu verbessern. Dies kann vor allem dann nötig sein, wenn besonders fahl, fettig oder rau ist. Die Behandlung der Mikrodermabrasion kann im Gesicht, am Hals, im Dekolleté sowie auf dem gesamten Körper angewendet werden. Auch die Hautfarbe oder auch der Hauttyp nicht entscheidend für den Erfolg der Behandlung.

Die Anwendungsgebiete der Mikrodermabrasion im Einzelnen

  • Falten
  • Fältchen
  • Krähenfüße behandelt werden.

Aber auch eine:

  • Hautstraffung
  • Hautverjüngung

Verbesserung des Hautbildes

Durch die präzise, regulierbare und somit auch kontrollierbare Abtragung der Haut ist eine sichtbare Besserung des Hautbildes zu erreichen. Durch die Mikrodermabrasion bilden sich junge Zellen, die wiederum dann in die Hautoberfläche eindringen und dort das alte Zellmaterial verdrängen. De Hautverjüngung funktioniert in diesem Fall auf eine ganz natürliche Weise. Indem einfach die körpereigene Kollagen- und Elastinproduktion angeregt wird. So kommt es zu einer Erneuerung und auch Straffung des Gewebes.

Im Bereich des Foto-Aging können Hautschäden, die zum Beispiel durch die Sonneneinstrahlung verursacht wurden, behandelt werden. Besenreiser oder auch die Couprose können im Gesicht sowie auch auf dem gesamten Körper mit Hilfe der Mikrodermabrasion behandelt werden.

Narben können mit der Mikrodermabrasion gemildert werden. Die Behandlung eignet sich unter anderem für folgende Narbenarten:

  • Aknenarben
  • Unfallnarben
  • Keloidnarben
  • Pockennarben
  • Operationsnarben
  • Verbrennungsnarben
  • Narben nach Verletzungen und Operationen

Mikrodermabrasion

Durch die Mikrodermabrasion entsteht neues Gewebe über den Hautbrücken. Bei der Behandlung von Narben ist vor allem die Breite dieser entscheidend. Denn die Breite einer Narbe gibt Aufschluss über die Anzahl der Behandlungen. Die Länge der Narbe hingegen für die Dauer der Behandlung. Bei der Mikrodermabrasion wird die Narbe immer vollständig behandelt.

Durch die Mikrodermabrasion können aber auch noch:

  • Dehnungsstreifen
  • Schwangerschaftsstreifen
  • Pubertätsstreifen behandelt werden Weitere Anwendungsgebiete findet die Microdermabrasion noch bei der Akne.

Und auch Hautflecken wie:

  • Altersflecken
  • Pigmentflecken (Hyperpigmentierung, Pigmentstörungen)

können behandelt werden.

Der Ablauf einer Microdermabrasion

Die Behandlung einer Mikrodermabrasion im Gesicht dauert etwa 40 bis 60 Minuten. Sollte größere Hautregionen wie etwa der Bauch bei der Entfernung von Schwangerschaftsstreifen behandelt werden, so sollte auch mehr Zeit eingeplant werden. Eine solche Behandlung kann schon einmal 90 Minuten in Anspruch nehmen. Um optimale Ergebnisse erzielen zu können, sollten die Behandlungen immer in einem Abstand von einer Woche bis 10 Tage durchgeführt werden. In der Regel sind etwa 10 bis 15 Behandlungen notwendig, um auch das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

Wie läuft eine Mikrodermabrasion genau ab?

Um sich ein besseres Bild über diese spezielle Behandlung zu machen, hier einmal die genauen Arbeitsschritte. Ihre Haut wird gereinigt und alle Maßnahmen werden getroffen um die Haut optimal auf die Behandlung vorzubereiten

Nun wird Ihre getrocknet und komplett fettfrei gemacht. Dies erfolgt durch die Verwendung von Alkohol.

Es beginnt die mechanische Mikrodermabrasion. Dazu werden die kleinen Kristalle auf die Haut geschossen oder auch von einem Vakuum angesaugt. Im Anschluss daran werden die Kristalle zusammen mit den abgeschliffenen Hautschuppen durch ein anderes und getrenntes Rohrsystem wieder abgesaugt. Durch diesen speziellen Kreislauf ist sichergestellt, dass die verwendeten Kristalle nicht zweimal zum Einsatz kommen. Durch die Behandlung werden nicht nur die obersten Hautzellen entfernt, sondern auch die tieferen Hautschichten werden die Mikrodermabrasion beeinflusst.

Alle Kristalle, die nun noch auf Ihrer Haut verbleiben sind, werden sanft entfernt.

Durch wohltuende Kompressen wird Ihr Gesicht nun erfrischt.

Mit Hilfe des Ultraschalls werden nun spezielle Wirkstoffe, die in einem Gel, einer Maske oder auch in einer Ampulle enthalten sind, in Ihre Haut eingebracht.

Zum Ende erfolgt nun eine Pflege mit einem Sonnenschutz.

Ist eine Microdermabrasion gefährlich?

Es handelt sich bei der Mikrodermabrasion um eine Mikroabschleifung, die in der Regel schmerzfrei und relativ risikoarm ist. Zudem ist die Behandlung schnell und verursacht wenig Aufwand. Besonders in der Kosmetik erfreut sich diese Verschönerungsmethode immer mehr Beliebtheit.

Dennoch gibt es auch bei dieser sehr sanften und schonenden Behandlungsform einige Risiken und auch Nebenwirkungen, die auftreten können. Dazu gehören unter anderem Blutergüsse und Aufschürfungen. Diese verschwinden jedoch nach einiger Zeit wieder von alleine. Nach der Behandlung mit der Mikrodermabrasion sollten Sie unbedingt das Kratzen an den Schleifstellen lassen. Ansonsten kann es unter Umständen zu Infektionen kommen. Auch sollten Sie übermäßige UV-Strahlung durch Sonne oder Solarium vermeiden. Denn durch die Strahlungen können Pigmentstörungen auftreten.

In sehr selten Fällen kann es auch zu einer Narbenbildung kommen. Dies ist jedoch nur der Fall, wenn die Abschleifung der Haut in einem zu tiefen Areal der Haut erfolgt.

Arten der Anti-Aging-Behandlung

Auf der Suche nach der ewigen Jugend sind die Menschen schon seit einigen Jahren, wenn nicht sogar Jahrzehnten, auf der Suche nach einem Wundermittel. Leider sind manche dieser Wundermittel nicht wirklich geeignet, um die Haut entsprechen zu verjüngen oder einfach unschöne Macken der Haut zu verändern. Bei BellaVital zeigen wir Ihnen verschiedene Möglichkeiten auf, um Ihre Haut einfach wieder zu verschönern und den Zahn der Zeit ein wenig aufzuhalten.

Falten entfernen mit Laser
Durch den Laser kann eine Hautverjüngung auf eine sanfte und schmerzarme Methode erreicht werden. Mit einem Laser lassen sich unter anderem Altersfalten, wie etwa den bekannten Knitterfältchen im gesamten Gesicht, behandeln. Aber auch Krähenfüße, die sich meist seitlich der Augen bilden oder andere Hautfältchen können mit Hilfe des Lasers einfach entfernt werden. Auch die unschönen Fältchen um den Mund herum können durch die Behandlung mit dem Laser gemindert werden.
Die Behandlung mit dem Laser, bei der nur kleinere Hautregionen behandelt werden, kann ambulant in unserem Kosmetikstudio erfolgen. Nach der Behandlung können Sie wie gewohnt Ihren Aktivitäten ohne Einschränkungen nachgehen.

Faltenentfernung mit der Radiofrequenztherapie
Die Radiofrequenztherapie gehört zu den revolutionärsten Systemen in der gesamten Ästhetik. Zudem ist es auch eines der sichersten Systeme. Bei der Radiofrequenztherapie nimmt das Bindegewebe zwischen der Lederhaut und der subkutanen Fettschicht die Radiofrequenzwellen auf. Auf diese Weise steigt die Temperatur vom Kollagen-Fasernetz und Lederhaut auf etwa 72 Grad. Dadurch wird eine Schrumpfung der elastischen Fasern verursacht. So wird die Blutzirkulation verbessert und der Stoffwechsel wird erhöht. Das Gewebe wird zur Regeneration angeregt, was wiederum die Kollagensynthese stimuliert. Wenn die Fasern schrumpfen, werden Falten im Gesicht und am Körper entfernt und die Haut wird gestrafft. Die Behandlung der Radiofrequenztherapie ist frei von Schmerzen und Nebenwirkungen. Und auch die Ergebnisse sind sofort sichtbar.

Mit einer Green-Peel Kräuterschälkur Falten entfernen
Die Green-Peel Kräuterschälkur ist eine ärztlich entwickelte und biologische Methode, um die Haut zu schälen. Diese Behandlung wurde weltweit erprobt und beruht auf eine Kräuterbasis. Die Kräutermischung, die wir verwenden ist, absolut frei von chemischen Zusätzen. Eine reine biologische Anwendung ist Ihnen also garantiert. Durch die Green-Peel Kräuterschälkur wird eine starke Durchblutung bewirkt. Aufgrund dessen lösen sich die oberen Hautschichten großflächig ab. Durch die Intensivierung der Durchblutung kommt es zu einer Aktivierung des Stoffwechsels und auch zu einer Entschlackung der Haut. Die Wachstumszone der Haut wird durch die Entfernung der oberen Hautschichten zur Neubildung der Zellen angeregt.

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Vitamine und Mineralstoffe für die Haut

Vitamine und Mineralstoffe für die Haut

Vitamine – Wissenswertes für eine gesunde Ernährung

Vitamine benötigt der menschliche Organismus zur Stärkung der Abwehrkräfte, zur Kräftigung der Knochenstruktur. Ebenso benötigt der Körper Vitamine für die Haur und auch zur Erhöhung der Leistungsbereitschaft. Vitamine unterscheiden sich in fettlösliche und wasserlösliche Vitamine.

Fettlösliche Vitamine sind Vitamin A, Vitamin E, Vitamin K und Vitamin D. Wegen seiner Wirkungsweise im Körper wird Vitamin D von einigen Fachleuten heute als Hormon bezeichnet. Dieses Vitamin kann auch durch genügend Aufenthalt an der frischen Luft vom Körper selber produziert werden. Vitamin A, auch Retinol genannt, ist in zahlreichen Pflanzen, wie Karotten und Grünkohl, als Provitamin vorhanden. Es wird bei der Aufnahme vom menschlichen Organismus in Vitamin A umgewandelt.

Wasserlösliche Vitamine sind alle B-Vitamine und Vitamin C. Hier sind besonders hervorzuheben das Vitamin C. Es wird auch Ascorbinsäure genannt und ist für das Immunsystem sehr wichtig. Zudem strafft es das Bindegewebe. Vitamin C ist in Gemüse und Obst, vor allem in Zitrusfrüchten enthalten. Bei den Vitaminen aus der B-Gruppe ist auf eine ausreichende Zufuhr von Vitamin B 1, B 2 und B 11 zu achten (auch unter Folsäure bekannt).

Vitamine und deren Verwertung

Der menschliche Körper ist bei den meisten Vitaminen nicht in der Lage diese zu speichern. Vitamine sind oftmals hitze- und lichtempfindlich. Bei richtiger Lagerung und Zubereitung von Lebensmitteln ist der Vitaminverlust gering.

Durch eine ausgewogene abwechslungsreiche Ernährung sollte der tägliche Vitaminbedarf gedeckt werden. Vitamine sollen den Körper fit halten und zum allgemeinen Wohlbefinden beitragen, sind also ebenso wie Spurenelemente und Mineralien lebensnotwendige Substanzen. Da der Körper sie nicht in Eigenproduktion herstellen kann, müssen sie ständig von außen zugeführt werden. Dabei ist eine gesunde Ernährung von äußerster Wichtigkeit, da der Vitaminbedarf durch den mehrmals täglichen Verzehr von Obst und Gemüse ausreichend gedeckt wird.

In diesem Fall wäre eine zusätzliche Verabreichung von Nahrungsergänzungsmitteln oder künstlichen Vitaminpräparaten nicht notwendig. Jedes Vitamin hat eine bestimmte Aufgabe im Organismus zu erfüllen, wie beispielsweise die Herstellung von Energie durch Umwandlung von Nahrung, Körpergewebeaufbau, Unterstützung des Immunsystems, Hormonbildung oder Entgiftung des Körpers.

Es macht einen ganz großen Unterschied, ob die Vitamine durch den Verzehr von Obst und Gemüse aufgenommen werden oder ob die synthetischen Pillen Verwendung finden. Die Vitaminwirkung ist zwar gleich, aber die Wechselbeziehung zu anderen Substanzen, die nur durch die Aufnahme natürlicher Nahrung entstehen kann, entfällt.

Zwar liegt die Einnahme künstlicher Vitamine, da bequem, im Trend und verspricht in ihren Beipackzetteln Gesundheit und sogar Krebsvorbeugung. Sie sind aber mit Nebenwirkungen belastende Medikamente. Zuviel künstliche Vitamine schaden dem Körper und man sollte besser auf eine ausgewogene Ernährung setzen.

Vitamin A

Vitamin A ist ein fettlösliches Vitamin, welches in der Leber gespeichert und über das Blut in die Zellen abgegeben wird. Das Vitamin ist von entscheidender Bedeutung für das Wachstum und die Vitalität des Körpergewebes. Daneben ist Vitamin A auch unerlässlich für die Schleimhäute, die Sehkraft und die Fruchtbarkeit. Der tägliche Vitamin A Bedarf des Menschen ist abhängig von Alter, Geschlecht oder körperlicher Verfassung und liegt bei etwa 0,8 Milligramm.

Ursachen für einen Mangel an Vitamin A können Umweltgifte, Rauchen, Alkohol, Stress oder starke Sonneneinstrahlung sein. Bei einem gesunden Menschen wird sich die Unterversorgung zunächst nicht körperlich bemerkbar machen. Nach etwa zwölf Monaten jedoch lässt das Sehvermögen nach und der Organismus wird anfällig für Erkältungen. Dabei sind besonders die Atmungsorgane betroffen. Weitere Anzeichen für einen Mangel an Vitamin A sind Müdigkeit, Eisenmangel, Wachstumsstörungen Entzündungen der Hornhaut oder Nachtblindheit.

In natürlicher Form kommt Vitamin A in Lebensmitteln, wie Fischlebertran, Leber, Eigelb oder Vollmilch vor. Das Vitamin kann jedoch auch vom Körper aus Beta-Carotin selbst aufgebaut werden. Carotine sind in Karotten, Kürbis, Brokkoli oder roter Paprika zu finden. Zu viel Licht und zu starkes Erhitzen beeinträchtigen den Vitamingehalt.

Bestimmte Darmerkrankungen können einen Mangel an Vitamin A hervorrufen und das Vitamin muss zusätzlich zugeführt werden. Auch wer über die Nahrung zu wenig Fett aufnimmt, muss mit einem Mangel an Vitamin A rechnen. Wird zuviel Vitamin A aufgenommen, können Erbrechen, Haarausfall, Nasenbluten oder eine Unterfunktion der Schilddrüse auftreten.

Vitamin D

Vitamin D spielt im menschlichen Körper eine sehr wichtige Rolle. Die Vitamine D2 und D3 wirken als Hormone und werden bei einer ausreichenden Bestrahlung durch die Sonne vom Körper produziert. Vitamin D reguliert den Ab- und Aufbau der Knochen und übernimmt eine wichtige Rolle beim Kalziumhaushalt.

Kann Vitamin D nicht vom eigenen Körper in einer ausreichenden Menge produziert werden, so muss es über spezielle Lebensmittel aufgenommen werden. Am vitaminreichsten sind Lebertran, verschiedene Fischarten und Avocados. Die Nahrung ist im Gegensatz zur körpereigenen Produktion wesentlich schlechter, aus diesem Grund sollten die Betroffenen für eine ausreichende Eigenherstellung sorgen. Regelmäßige Sonnenbäder oder des Öfteren ein Aufenthalt in der Sonne wirken Wunder. Kommt es zu einem Mangel an Vitamin D, so kann dies für den Betroffenen und seinen Körper verschiedene negative Folgen haben. Der Körper wird deutlich anfälliger für verschiedene Krankheiten wie zum Beispiel für Osteoporose. Auch Knochenbrüche werden durch die Unterversorgung verschlimmert. Bei einem dauerhaften Mangel ist das Risiko sehr hoch an Multipler Sklerose zu erkranken.

Auch eine Überdosierung von Vitamin D sollte nach Möglichkeit vermieden werden. In den meisten Fällen entsteht diese durch eine zu intensive oder zu lange Sonnenbestrahlung. Erwachsene im Alter zwischen 15 und 65 Jahren sollten den täglichen Bedarf von 5 µg nicht überschreiten. Eine Überdosierung äußert sich in den meisten Fällen durch eine Hypervitaminose D. Das Calcium im Darm und in den Knochen wird absorbiert, die Nieren werden durch Kalkablagerungen geschädigt, dies kann zu einer Niereninsuffizienz führen. Längerfristige Überdosierungen können eine Hypercalcämie verursachen.

Vitamin E

Vitamine im Allgemeinen sind – vereinfacht ausgedrückt – natürlich vorkommende, organische Stoffe, die der menschliche Körper zur Erhaltung seiner Funktionen benötigt und die er nicht selbst herstellen kann, sondern über die Nahrung aufnehmen muss. Ein Beispiel hierfür ist das Vitamin E. Dies ist streng genommen ein Sammelbegriff für acht Substanzen, die über eine charakteristische Wirkung auf den menschlichen Körper verfügen. Ursprünglich wurde das Vitamin E von zwei amerikanischen Forschern im Jahr 1922 entdeckt.

Der menschliche Körper ist in der Lage, das aufgenommene Vitamin E zu speichern und dessen Wirkung nach und nach abzugeben. Es wird im menschlichen Fettgewebe und der Leber gespeichert. Daher sind Mangelerscheinungen des Vitamins im heutigen Europa sehr selten. Das Vitamin ist vor allem für seine Fähigkeit als Radikalenfänger bekannt. Somit kann das Risiko, an Krebs zu erkranken, durch die regelmäßige Zufuhr von Vitamin E nachweislich reduziert werden. Es dient darüber hinaus der Erneuerung der menschlichen Zellen und hemmt zudem Entzündungsprozesse im Körper, sodass es im Allgemeinen als immunstärkend zu beschreiben ist.

Vitamin E kommt in hohem Maße in Vollkornprodukten, Blattgemüse und pflanzlichen Ölen vor. Da das Vitamin bis zu einer Temperatur von etwa 140 Grad hitzestabil ist, kommt kein Verlust des Vitamins bei Erhitzen in kochendem Wasser vor, das eine Temperatur von 100 Grad in der Regel nicht überschreitet.

Anzeichen einer Mangelerscheinung an Vitamin E sind beispielsweise Leistungs-schwäche, Müdigkeit, leichter Reizbarkeit, innere Unruhe oder Konzentrationsstörungen. Falls eines dieser Symptome regelmäßig auftritt sollte man sicherheitshalber seinen Hausarzt aufsuchen.

Vitamin K

Vitamin K gehört wie die Vitamine A, D und E zu den fettlöslichen Vitaminen. Das Vitamin ist ubiquitär und in sehr vielen Lebensmitteln wie etwa Blattgemüse, Kohl oder auch Schweine- oder Hühnerfleisch zu finden. Bei erwachsenen Menschen mit einer nicht völlig einseitigen Ernährung ist daher ein Mangel an Vitamin K ausgesprochen selten. Der Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin K liegt bei rund 70 Mikrogramm. Eine Zufuhr von Vitamin K über Nahrungsergänzungsmitteln ist in der Regel bei gesunden Menschen nicht erforderlich. Sie kann allerdings bei Menschen, die unter Osteoporose leiden sinnvoll sein. Bei Alkoholikern, bei denen durch den Alkoholmissbrauch eine Schädigung der Leber eingetreten ist, kann es erforderlich sein, Vitamin K zusätzlich zur normalen Nahrung über Vitaminpräparate zu ergänzen. Eine Überdosierung ist hierbei nicht möglich, denn zu viel verabreichtes Vitamin K wird ausgeschieden und führt nicht zu Schädigungen.

Im Säuglingsalter liegt noch keine ausgewogene Ernährung vor. Dadurch können Säuglinge und Kleinkinder eine Unterversorgung mit Vitamin K aufweisen. Das kann für die frühkindliche Entwicklung ungünstig sein, weil Vitamin K für die Blutgerinnung von Bedeutung und am Knochenaufbau beteiligt ist. Der Bedarf an Vitamin K von Säuglingen wird durch Muttermilch gedeckt. Die Versorgung mit Vitamin K ist daher von der Ernährung der Mutter abhängig. Einige Lebensmittel wie etwa Kohl werden von stillenden Müttern häufig gemieden, um beim Säugling Blähungen zu vermeiden. In solchen Fällen können Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung der Versorgung mit Vitamin K herangezogen werden.

Vitamin B

Die B-Vitamine können unterteilt werden in Vitamin B1, B2, B3, B5, B6 und B12. Vitamin B1 trägt auch den Namen Thiamin und ist ein sehr wichtiger Bestandteil des menschlichen Zentralnervensystems. Es steuert die Reizübertragung und die Erregbarkeit der Nerven. Ein Mangel hat mehr oder weniger schwerwiegende Folgen und kann zum Beispiel zu Herz-Kreislauf-Problemen, Muskelschwäche und Krämpfen oder auch zu psychischen Problemen wie Depressionen oder Antriebslosigkeit führen. Vitamin B2, auch Ribofalvin genannt, ist zum Beispiel in Paprika, Erbsen, Brokkoli oder Volkorngetreide enthalten und hat eine große Bedeutung für den Stoffwechsel. Mangelerscheinungen können sich in Sehstörungen, Hautveränderungen oder auch in Blutarmut bzw. Nervenveränderungen äußern.

Vitamin B3 ist (Niacin) spielt eine wichtige Rolle im Fett-, Kohlenhydrat- und Eiweißstoffwechsel. Ein Mangel führt u.a. zu Schlafstörungen, Depressionen oder Hautveränderungen. Vitamin B5 (Pantothensäure) ist beispielsweise in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten oder Fisch und Fleisch enthalten. Mangelerscheinungen sind hier eher selten, eine Überdosierung kann allerdings zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Jucken oder Allergien führen.

Vitamin B6 (Pyridoxin) ist nur sehr kurze Zeit im Körper speicherbar und muss zum Beispiel durch Vollkorngetreide, Reis oder Bananen zugeführt werden. Vitamin B12 kommt vor allem in tierischen Lebensmitteln vor. Diesem Vitamin kommt eine wichtige Rolle im Folsäure-Stoffwechsel zu. Vegetarier leiden, sofern sie dieses Vitamin nicht künstlich zuführen, besonders häufig unter Mangelerscheinungen, da sie ja auf tierische Lebensmittel verzichten.

Vitamin C

Vitamin C, auch Ascorbinsäure genannt, muss dem Körper durch die Nahrungsaufnahme von außen zugeführt werden, da der Mensch das notwenige Enzym zur Bildung dieses Vitamins durch die Evolution verloren hat. Der Mensch benötigt täglich einen Bedarf von circa 100 mg Vitamin C. Der menschliche Körper benötigt zum Ausführen vieler Funktionen Vitamin C. Es ist ein wichtiger Bestandteil zum Schutz des Immunsystems. Ein Vitamin-C-Mangel ruft gesundheitliche Probleme hervor. Es ist ein Radikalfänger, es neutralisiert schädliche unverträgliche Stoffwechselprodukte und es bietet den Körperzellen Schutz.

Vitamin C wird über die Ernährung oder andere Produkte wie Tabletten oder Pulver aufgenommen. Damit der Körper diesen Stoff auch nutzen kann muss er mit Hilfe von Transporter-Molekülen über den Dünndarm aufgenommen werden. Es besteht jedoch das Problem, dass diese Transporter-Moleküle nur in begrenzter Zahl vorhanden sind. Aus diesem Grund kann nur eine begrenzte Menge an Vitamin C über die Nahrung aufgenommen werden. Überschüssige Ascorbinsäure wird vom Körper einfach wieder ausgeschieden.

Das Vitamin kommt in Ost und Gemüse vor. Es weist eine Empfindlichkeit gegenüber Licht und Sauerstoff auf und man sollte die Produkte vor langen Lagerungs- und Garzeiten schützen. Stress ist schlecht für das menschliche Immunsystem und für den Vitamin C Haushalt im Körper. Durch Stress wird viel Vitamin C verbraucht und es entsteht sehr schnell ein Mangel dieses Stoffes. Bei einem akuten Mangel des Vitamins kann man eine Vitamin-C-Infusion bekommen. Die Ascorbinsäure wird dem Körper in einer höheren Dosis sofort zur Verfügung gestellt.

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Was macht eigentlich eine Talgdrüse? Wissenswertes zur menschlichen Talgproduktion

Was macht eigentlich eine Talgdrüse? Wissenswertes zur menschlichen Talgproduktion

Wenn die Menschen das Wort „Talgdrüse“ hören, verbinden sie damit meist eher negative Gedanken. Die meisten denken an Dinge, die man loswerden möchte. Fett oder schmierige Hautveränderungen im Gesicht fallen meist als erste Assoziation. Dabei liefert die Talgdrüse keineswegs nur überflüssige Dinge. Und sie findet sich auch nicht nur im Gesicht. Fast am gesamten Körper des Menschen sind die Drüsen zu finden, die durchaus wichtige Aufgaben erledigen. Vor allen anderen Dingen schützen sie ein wichtiges Organ: Sie bewahren unsere Haut davor, dass sie austrocknet. Aber was geschieht, wenn sie verstopfen, es zu Entzündungen oder Krankheiten kommt?

Wie ist eine Talgdrüse aufgebaut und welche Funktion hat sie?

Eine Talgdrüse ist eine spezielle Form der Drüse, die ihr Sekret an die Oberfläche des Körpers abgibt. Die kleinen Drüsen finden sich im obersten Teil der Haut, der Dermis. Die meisten der Drüsen befinden sich in der Nähe der Follikel von Haaren. Das hat auch seinen Sinn. Denn über dieses Haar gelangt der Talg von der Talgdrüse an die Hautoberfläche. Aber alles der Reihe nach: Zunächst produziert die Talgdrüse kleinste Tröpfchen von Fett. Diese lagern sich in einer Reifungsphase in deren Zellen an. Dieser Prozess dauert etwa eine Woche.

Gesteuert wird die Talgdrüse dabei durch den Hormonhaushalt Deines Körpers. Wenn die Zellen komplett mit Fetttröpfchen gefüllt sind, lösen sie sich auf. Dann tritt das Fett aus und gelangt über das Haar an die Oberfläche. Die so gebildete dünne Fettschicht erfüllt mehr als nur eine Funktion. Sie sorgt erstens dafür, dass die Haut nicht austrocknet. Zweitens schützt der Fettfilm auch vor aggressiven Chemikalien. Drittens wirkt er gegen bestimmte Krankheitserreger und Hautkrankheiten. Außerdem sorgt der Talg aus der Talgdrüse für eine sanfte Haut mit einem festen Gewebe.

Was für ein Ausmaß an Talg schafft der Mensch?

Die Produktion von Talg gestaltet sich sehr individuell. Das bedeutet, dass verschiedene Menschen sehr unterschiedlich große Talgdrüsen haben. Die Größe der Talgdrüse und ihre Anzahl unterscheidet sich je nach Körperregion. Da unterschiedliche Teile des Körpers verschieden viel Körperbehaarung haben, ist hier auch die Anzahl von Drüsen sehr verschieden. Außerdem spielen auch die Hormone und das Alter eines Menschen eine Rolle. Ein Hormon, das für besonders starkes Wachstum der Talgdrüse sorgt, ist das männliche Sexualhormon. Das ist auch einer der Gründe, weshalb manche Männer in der Pubertät stark mit Pickeln zu kämpfen haben.

Nicht nur in der Pubertät verändert sich die Talgproduktion. Schon viel früher beginnt hier eine besondere Aktivität. Besonders direkt nach der Geburt wird diese aktiviert. Im Kleinkindalter sinkt die Talgproduktion der Talgdrüse dann wieder, nur um während der Pubertät wieder stark anzusteigen. Danach sinkt sie kontinuierlich und kann im Alter sogar ganz zum Erliegen kommen. Deshalb haben sehr alte Menschen oft auch eine Haut, die trocken wie Papier wirkt. Zumindest wenn sie nicht mit Kosmetik nachhelfen, kann sich dies so entwickeln.

So kann eine Talgdrüse erkranken – und das lässt sich dagegen tun

Die meisten Erkrankungen der Talgdrüse beschränken sich auf Rumpf und Gesicht. In diesen Bereichen kann es zu Problemen mit den Follikeln der Talgdrüse kommen. Die wohl bekanntesten zwei Krankheiten sind die folgenden.

Akne

Die erhöhte Produktion von Talg gehört zu den typischen Erscheinungen der bekanntesten Form von Akne. Sie ist wissenschaftlich unter dem Namen Acne vulgaris bekannt. Ihre Ursache ist die Verstopfung von Haarfollikeln. Dadurch kann die Talgdrüse ihr Fett nicht problemfrei an die Hautoberfläche abgeben. Eine solche Verstopfung der Talgdrüse kann beispielsweise durch Bakterien verursacht werden. In der Folge sammelt sich Talg an und es treten Pickel auf. In der Pubertät ist fast jeder Mensch von dieser Krankheit betroffen. Aber auch in anderen Lebensabschnitten kann sie auftreten. Es gibt unterschiedliche Schweregrade dieser Krankheit der Talgdrüse.

Bei schlimmeren Formen empfiehlt sich eine medikamentöse Behandlung. So können die betroffenen Hautpartien mit Vitamin A-Säure behandelt werden, es kann Isotretinoin (Tipp: Cordes BPO 5%) oder in bestimmten Fällen auch die Anti-Baby-Pille eingesetzt werden. Sie kann ebenfalls die Akne abmildern. Auch eine gesunde Ernährung kann dazu beitragen, dass die Akne abklingt.

Periorale Dermatitis

Bei dieser Hauterkrankung kommt es zu besonders unangenehmen Hauterscheinungen im Gesicht. Die Erkrankung sorgt nicht nur für entzündliche Pickel. Sie sorgt auch für Hautspannungen und ein leichtes Brennen. Auch die Augenwinkel oder Mundwinkel können gerötet sein. Die Ursache für diese Erkrankung: In vielen Fällen nutzen die betroffenen Personen zu viel Make-Up und Kosmetik. Die Erkrankung trägt aus diesem Grund auch einen besonderen Spitznamen. Sie wird als Stewardessen- oder Mannequin-Krankheit bezeichnet. Es sind größtenteils Frauen, die von dieser Krankheit betroffen sind.

Die umfangreiche Pflege hat in diesem Fall den Effekt, dass die Haut künstlich zu feucht gehalten wird. Bakterien können sich dann in der Haut vermehren und dafür sorgen, dass die Talgdrüsen verstopfen oder entzünden. Das effektivste Mittel gegen diese Krankheit ist der Verzicht auf die verwendeten Kosmetika. Das bedeutet nicht, dass auf alles verzichtet werden muss. Aber der Körper kann langsam daran gewöhnt werden, auf die Tages- oder Nachtcreme zu verzichten. Auf diesem Weg wird sich das Hautgefühl nach einer Eingewöhnungszeit schnell wieder verbessern. Die Talgdrüse übernimmt dann wieder die Versorgung der Haut.

So pflegt man seine Haut gesund

Wie soll Haut nun am besten gepflegt werden? Wo übermäßige Pflege sogar zur eben erwähnten Erkrankung führen kann, drängt sich diese Frage auf. Das Wichtigste bei der Pflege der eigenen Haut ist die vernünftige Reinigung. Sie steht an erster Stelle. Damit ist nicht nur gemeint, dass Schmutz aus dem Gesicht entfernt wird. Auch die Entfernung von Make-Up, Schweiß und Talg gehört zu den Aufgaben der Gesichtsreinigung. Zweitens sollten die richtigen Pflegeprodukte für den eigenen Hauttyp gezielt ausgewählt werden. Bei fettiger Haut sind Produkte, die Feuchtigkeit halten und einfach austrocknen.

Wer wiederum trockene Haut hat, sollte eher auf Pflegeprodukte setzen, die viel Fett enthalten. Insbesondere im Alter ist dies eine gute Empfehlung. Wenn die Talgdrüse nicht mehr so viel Fett produziert, helfen diese Mittel aus. An der Wahl der Produkte, die bewusst den eigenen Bedürfnissen entsprechen, erfreut sich nicht nur die Talgdrüse. Die Haut ist das Organ mit der größten Oberfläche. Wenn sie gut gepflegt wird, sorgt dies für ein angenehmes und gutes Körpergefühl. Die Lebensqualität des Menschen verbessert sich dadurch ganz erheblich.

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Probleme mit Altersflecken

Probleme mit Altersflecken

Was sind Altersflecken?

Hierbei handelt es sich um dunkle Flecken auf der Haut, die zwar gutartig sind, aber dennoch kosmetisch störend wirken, da sich diese hauptsächlich im Gesicht und an den Händen befinden. Dagegen hilft leider auch die beste Gesichtspflege meistens nicht. Die dunklen Hautverfärbungen sind nicht nur ein Zeichen des Alters, denn sie können auch bei jungen Menschen auftreten. Ursachen gibt es verschiedene, so können sie beispielsweise durch Sonneneinstrahlung oder durch hormonelle Umstellugen des Körpers entstehen. Einige Frauen leiden zum Beispiel nach Absetzen der Anti-Babypille unter den Hautverfärbungen.

Altersflecken entfernen

Alternsflecken können mit Hilfe von chirurgischer Entfernung oder tangentiale Abtragung verschwinden.

Laser:
Die Altersflecken können z.B. mit modernsten Lasertechniken fast narbenfrei ausgebleicht werden. Bösartige braune Hautflecken dürfen jedoch nicht auf diese Weise behandelt werden. Effektiv, aber teuer ist die Entfernung von Altersflecken mit dem Laser. Da es sich um eine kosmetische Behandlung handelt, werden die Kosten in der Regel nicht von den Krankenkassen getragen. Vor der Behandlung sollte unbedingt die Beratung durch einen Hausarzt stehen. Laserbehandlungen sollten nach Möglichkeit von erfahrenen Dermatologen durchgeführt werden.

Kristalle:
Bei dieser Methode werden mit einem speziellen Gerät Kristalle auf die Hautoberfläche geschleudert, wodurch die Hautzellkerne aktiviert und somit die Neubildung der Haut entsteht.

Kältemittel:
Ohne Verwendung chemischer Kältemittel wird mit einem speziellen Gerät eine Temperatur von -40 Grad Celsius erzeugt, die zum Absterben der betreffenden Hautpartie führt. Dadurch wird neue Haut freigegeben, da die alte Haut nach 1-2 Wochen rückstandslos abschuppt.

Mit Cremes Altersflecken entfernen

Die unkomplizierteste Möglichkeit ist der Einsatz von Cremes gegen Altersflecken. Davon werden verschiedene Mittel angeboten, die in ihrer Wirksamkeit stark unterschiedlich sind.

Vitamin A-Säure Produkte
Seit vielen Jahren sind Cremes mit Vitamin A-Säure erhältlich. Diese verringern lokal die Bildung von Melanin, wodurch allerdings eine größere Empfindlichkeit gegenüber UV-Strahlung entsteht. Aufgrund der Nebenwirkungen sind diese Produkte rezeptpflichtig.

Rucinol – effektiv ohne Nebenwirkungen
Relativ neu sind Präparate mit dem Wirkstoff Rucinol, die sehr effektiv sind und ohne Nebenwirkungen Altersflecken entfernen. Mit diesen Produkten, die in Apotheken unter dem Handelsnamen Iklen Serum und Iklen Creme verkauft werden, wird erstmals die Ursache der Altersflecken bekämpft. Die Melaninproduktion wird auf 2 Arten gehemmt, bereits nach vierwöchiger Anwendung sind die ersten Erfolge sichtbar.

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Junge Haut und Probleme mit Akne

Junge Haut und Probleme mit Akne

Junge Haut braucht besondere Pflege

Damit die Haut geschmeidig und elastisch bleibt, produzieren ihre Talgdrüsen das Hautfett. Es gelangt über den Talgdrüsenkanal an die Hautoberfläche und legt hier einen zarten Schutzfilm auf die Haut. Doch während der hormonellen Umstellung gerät das Ausmaß der Talgproduktion aus dem Gleichgewicht. Dann sieht die Haut glänzend oder sogar ölig aus, und die Haare fetten viel schneller als früher.

Jetzt ist eine gesunde Lebensweise einschließlich vitaminreicher Kost wichtig. Sie ernährt die Haut von innen. Zusätzlich benötigt die Haut Maßnahmen von außen. Gezielte Pflege ist in der Lage, die Talgproduktion zu normalisieren.

Akne: mehr als ein kosmetisches Problem

Wenn sich bei Jugendlichen hormonell bedingt der Stoffwechsel der Haut verändert, ändert sich auch deren Struktur. Sie kann fettig sein, uneben und zu Mitessern (Komedonen) neigen. Eine Akne kann sich entwickeln. Akne ist mehr als ein Symptom. Insbesondere schwere Formen stellen ernst zu nehmende Erkrankungen dar, die in ärztliche Behandlung gehören. Akne im Gesicht beeinträchtigt auch das Selbstwertgefühl erheblich.
Akne ist keine Frage der Sauberkeit

Die schwarzen Punkte im Zentrum von Komedonen und Pickeln haben nichts mit mangelnder Hygiene zu tun. Komedone entstehen durch Oxidation des Propfs im erweiterten Talgdrüsenausgang unter Luftsauerstoff, durch bakterielle Entzündungsreaktion werden daraus Pickel.

Der Begriff „unreine Haut“ legt die dringende Anwendung von Seife und Bürste nahe. Doch das ist zu aggressiv für eine Haut, deren physiologisches Gleichgewicht ohnehin labil ist. Damit sich die Symptome bessern können, sind sanftere Reinigungsmethoden gefragt. So muss das Entzündungsgeschehen unterbrochen, und die Haut von bestimmten Keimen (Propionibakterien) befreit werden.
Den Kreislauf durchbrechen

Tipp!
Um den Stoffwechsel der erkrankten Haut wieder zu normalisieren, ist es erforderlich, die Haut mit abgestimmten Produkten zu behandeln, gegebenenfalls im Einklang mit Medikamenten. Zur täglichen Reinigung eignet sich ein spezielles seifenfreies Wasch-Gel für fettige oder unreine Haut, zur Klärung das passende Gesichtwasser, bei dem auch wenig Alkohol enthalten sein darf, und zur Pflege eine leichte – d.h. fettarme – Creme, welche die Talgproduktion regulierten kann.

Über den Tag bei Bedarf zwischendurch das überschüssige Hautfett mit einem feuchten Baumwolltuch abnehmen, das danach sofort in die Wäsche kommt. Es gibt auch Einmaltücher für diesen Zweck. Von Peelings wird bei offenen oder entzündeten Pickeln abgeraten. Hier hilft nur die manuelle Behandlung durch eine Kosmetikerin. Die regelmäßige Vorstellung beim Hautarzt ist selbstverständlich. Sie ist für den Behandlungserfolg insbesondere bei schweren Akneformen unabdingbar.

So entstehen Pickel und Mitesser

Die meisten Talgdrüsen befinden sich im Gesicht, auf der Kopfhaut und am Oberkörper. Deshalb treten Hautveränderungen wie Pusteln und Knötchen vor allem auf Stirn, Wangen und am Kinn, aber auch auf Brust, Rücken und Schultern auf.
In der Pubertät entsteht im Körper vermehrt das männliche Sexualhormon Testosteron. Auch bei Mädchen. Es regt die Talgdrüsen an, verstärkt Talg zu produzieren. Solange diese Überproduktion ungehindert abfließen kann, wirkt die Haut zwar fettig, ist aber gesund.

Wenn die Ausführungsgänge der Talgdrüsen aber stark verhornen, beginnen die Hautunreinheiten. Zunächst bildet sich aus Horn und Talg ein Pfropf, der nicht mehr abfließen kann. Der Drüsenkanal weitet sich, ein Mitesser (Komedo) entsteht, sichtbar als schwarzer Punkt. Die Mischung darin ist der Nährboden für den Krankheitserreger Propionibacterium acnes. Eine Infektion mit diesem Bakterium begünstigt Entzündungsherde – und damit Pickel.

Die hormonelle Umstellung und damit die Neigung zu fettiger und unreiner Haut kann mit 16 oder auch erst mit 26 Jahren abgeschlossen sein. Wer besonders viele entzündete Pickel hat, leidet vermutlich unter Akne und gehört in die hautärztliche Sprechstunde.

Peelen oder rubbeln?

Jeder Haut tut es gut, wenn abgestorbene Hornzellen regelmäßig entfernt werden. Aknehaut hat jedoch besondere Ansprüche. Ungeeignet sind Peelings für „normale Haut“. Darin können scharfkantige Sandkörner enthalten sein. Diese können die Pusteln aufreißen und das Entzündungsgeschehen verschlimmern. Unebner Haut mit Mitessern hilft einmal pro Woche ein spezielles, softes Peeling, etwa auf der Basis von Fett- oder Fruchtsäuren. Für entzündete Haut ist das schon zu viel. Hier ist zum Beispiel ein trockener Waschlappen geeignet, der weder weichgespült noch im Wäschetrockner war. Nach Gebrauch sofort in die Wäsche damit.

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Welche Hauttypen gibt es?

Welche Hauttypen gibt es?

Die perfekte Haut – Jeder hätte sie gern! Zart, feinporig, gut durchblutet und elastisch. Nicht jeder hat den perfekten Hauttypen. Die häufigsten Hauttypen sind Mischhaut, trockene und fettige oder sehr sensible Haut.

Wie sich unsere Haut anfühlt hängt stark von der körpereigenen Talkproduktion ab. Talg umschließt die Feuchtigkeit und verteilt fiese auf der Hautoberfläche. Meist ist die Haut in der Gesichtsmitte fettig, die restlichen Gesichtspartien eher trocken. Diesen Hauttypen nennt man Mischhaut, sie wird den Anforderungen der Umwelt am ehesten gerecht. Bei diesem Hauttypen verlaufen die fettigen Zonen vom Kinn bis über die Nase, zur Stirn und breiten sich über den Augenbrauen T-Förmig aus. In dieser T-Zone sind im Hautgewebe zahlreiche Talgdrüsen vorhanden, daher überzieht der von ihnen produzierte Talg die Haut mit einem schützenden Film. Die Randzonen besitzen weniger Talgdrüsen und sind daher trockener.

Die unterschiedlichen Hauttypen

Jede Gesichtshaut ist verschieden, so neigen junge Menschen oft zu fettiger Haut. Bei Menschen ab dem 45. Lebensjahr überwiegt der normale bis trockene Hauttypen. Dafür gibt es eine ganz einfache Erklärung – Als Säugling sind in der Haut genügend produzierende Talgdrüsen vorhanden, daher haben Babys keine trockene Haut. Diese bilden sich jedoch im ersten Lebensjahr wieder zurück. Während der Pubertät werden die Talgdrüsen voll ausgebildet und von da an steigt die Talgproduktion. Dies geschieht bis zum 25. Lebensjahr, danach verringert sich die Talgproduktion bis zum 40. Lebensjahr und sinkt ab da kontinuierlich ab.

Die unterschiedlichen Hauttypen hängen von Talgproduktion, dem Stoffwechsel, der Feuchtigkeitsproduktion und der Wasserspeicherung ab. Zusätzlich verantwortlich für unser Hautbild sind folgende Einflüsse:

  • Hormonelle Faktoren, wie Pubertät und Schwangerschaft
  • Erbanlagen
  • Ernährung und Lebensweise
  • Kosmetische Mittel
  • Krankheiten
  • Klima, Luftfeuchtigkeit und UV-Bestrahlung

Einteilung der Hauttypen

Grundsätzlich lässt sich die Haut in mehrere Typen einteilen, am verbreitetsten sind vor allem die fettige Gesichtshaut und trockene Haut. Jeder einzelne Hauttyp weist unterschiedliche Merkmale auf und sollte daher speziell gepflegt werden. Welche Hauttypen es gibt und was sie ausmacht erfahren Sie auf folgenden Seiten.

  • trockene Haut
  • fettige Gesichtshaut
  • Mischhaut
  • sensible Haut
  • reife Haut

Die Dermatologie unterscheidet grundsätzlich zwischen normaler, trockener und fettiger Haut. Zudem unterscheidet sie zwischen Mischhaut und junger, unreiner Haut.

Vom der eigenen Haut ausgehend, findet sich die richtige Pflege. Sie kann in den verschiedenen Körperregionen aber ganz unterschiedlich sein. So ist die Haut im Gesicht meist von anderer Beschaffenheit als an Armen und Beinen.

Eine Haut, die rasch nachfettet, hat komplett andere Bedürfnisse an die Pflege als zu Trockenheit neigende Haut. Für die fette Haut ist eine Pflegeserie geeignet, die fettarm ist und die Talgproduktion normalisiert. Dagegen verlangt die trockene Haut meist nach Feuchtigkeit bindenden Inhaltsstoffen und einem geringen Fettanteil. Dieser bildet einen feinen Film, damit nicht zu viel Wasser über die Hautoberfläche verdunstet.

Welche Haut, welche Pflege?

  • Normale Haut

Diese Haut ist in jungen Jahren feinporig, zart und glatt. Sie ist ebenmäßig und ausgeglichen in Bezug auf Fett und Feuchtigkeit. Mit zunehmendem Alter neigt sie zu Spannungsgefühl und es zeigen sich schon bald erste Fältchen.

Pflegetipp: Normale Haut pflegt man am besten mit einer Creme, die Feuchtigkeit spendet und nur leicht rückfettend ist. Für die Reinigung eignet sich eine Reinigungsmilch speziell für normale Haut, auf keinen Fall sollte Seife verwendet werden.

  • Trockene Haut

Die Haut wirkt dünn und zart und spannt leicht. Häufig, vor allem im Winter und nach längerem Baden, schuppt sie schnell und kann dadurch auch stumpf wirken. Durch die Trockenheit reagiert sie sensibel auf äußere Einflüsse und neigt dazu, frühzeitig Fältchen zu bilden. Wird dieses Hautbild reifer, kommt es infolge eines Fettmangels zu verstärktem Spannungsgefühl. Die Haut wird dünner und es können sich erweiterte Äderchen und vermehrt Schüppchen auf der Haut zeigen. Die Haut verliert an Elastizität, Fältchen werden tiefer.

Pflegetipp: Trockene Haut benötigt eine spezielle Pflege, die feuchtigkeitsspendend und leicht rückfettend ist. Gesichtswasser mit Alkohol oder seifenhaltige Produkte können die Haut zusätzlich austrocknen und sollten vermieden werden.

  • Fettige Haut

Die Haut ist großporig und ölig glänzend. Die Struktur wirkt grober und fahler, da die Haut stärker verhornt ist. Durch eine Überproduktion der Talgdrüsen neigt dieser Hauttyp häufig zu Unreinheiten wie Mitessern und Pickeln.

Pflegetipp: Speziell auf fettige Haut abgestimmte Produkte helfen dabei, Unreinheiten vorzubeugen und zu beseitigen. Dabei sind milde Waschgele und alkoholhaltige Gesichtswasser zur Reinigung, und anschließend eine fettarme Gesichtscreme die optimale Pflege für fettige Haut.

  • Mischhaut

Die Mischhaut weist unterschiedliche Partien auf. In der T-Zone (Stirn, Nase, Kinn) ist sie großporig, ölig glänzend und neigt zu Unreinheiten. Dort ist die Haut stärker verhornt und produziert übermäßig Fett. Der Wangenbereich ist trockener, neigt häufiger zu Spannungsgefühl und zeigt nur selten Unreinheiten.

Pflegetipp: Für die Pflege der Mischhaut werden milde Reinigungsprodukte empfohlen. In der fettigen T-Zone sollte anschließend eine fettarme Creme verwendet werden. Außerhalb der T-Zone sollte je nach Typ, ob normale oder trockene Haut, eine Reinigungsmilch oder alkoholhaltiges Gesichtswasser zur Säuberung der Haut verwendet werden. Danach pflegen feuchtigkeitsspendende Produkte optimal.

  • Junge, unreine Haut

In der Pubertät bildet die Haut vermehrt Talg. Bakteriell bedingt entstehen dann leicht Hautunreinheiten. Das Auftreten von Pickeln und Mitessern sowie glänzender Haut kann sich bis in das Erwachsenenalter fortsetzen. Hilfreich ist oft eine Ernährungsumstellung.

Pflegetipp: Zur Pflege empfehlen sich hier speziell auf die Bedürfnisse junger Haut abgestimmte Reinigungs- und Pflegeserien. Diese helfen der Entstehung neuer Unreinheiten vorzubeugen und die Haut trotzdem mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen.

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